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    Die mit Keimen belasteten Wurstwaren der hessischen Firma Wilke haben möglicherweise auch in Niedersachsen Krankheiten verursacht.

    Wie ein Sprecher des Landesgesundheitsamtes am Dienstag erklärte, seien insgesamt drei Fälle bekannt, in denen ein Listerientyp nachgewiesen wurde, der mit hoher Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang mit dem hessischen Wurstbetrieb steht.

    Die Keime seien genetisch eng mit den Listerien verwandt, die in den Waren der Firma Wilke nachgewiesen wurden.

    Mehr als 1000 Firmen in Niedersachsen stehen auf den Lieferlisten der Firma.

    Zuvor hatte der Norddeutsche Rundfunk über die Listerienfälle in Niedersachsen berichtet.

    Die drei erkrankten Menschen sind laut Landesgesundheitsamt zwischen 50 und 90 Jahre alt. Zwei von ihnen sind gestorben - einer von ihnen starb an einer anderen Erkrankung, bei der zweiten Person habe nicht ermittelt werden können, ob die Listeriose-Erkrankung die Todesursache war.

    Zwei der Fälle sind im Frühjahr 2019 ermittelt worden, der andere Fall stammt aus dem vergangenen Jahr.

    ng/dpa

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    Wilke Wurst, Wurst, Krankheit, Tote und Verletzte, Niedersachsen, Listerien