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06:33 22 Oktober 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Klimademonstranten in Berlin weiter aktiv – Ausgangssperren in Ecuador – Weißes Haus verweigert sich

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    Nachrichtenüberblick: Klimademonstranten in Berlin weiter am Großen Stern; Ausgangssperren in Ecuador nach Eskalationen der Proteste; Weißes Haus verweigert jede Kooperation mit US-Kongress; UNO in Geldnot; DFB-Elf muss mit Verletzungssorgen ins Spiel gegen Argentinien

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Klimademonstranten weiter in Berlin aktiv   

    Obwohl die Polizei die Blockaden der Bewegung „Extinction Rebellion“ am Potsdamer Platz und dem Großen Stern in Berlin weitgehend geräumt hat, halten einige Aktivisten Gebiete rund um die Siegessäule besetzt. Die Polizei teilte mit, dass einige hundert Demonstransten die Nacht auch weiterhin an diesem für den Berliner Straßenverkehr sehr wichtigen Ort verbringen durften. Die Aktivisten hatten angekündigt, die ganze Woche in Berlin den Autoverkehr blockieren zu wollen. Die Sperren am Potsdamer Platz waren am Dienstag vollständig von der Polizei geräumt worden

    Regierung in Ecuador reagiert mit Ausgangssperren auf Eskalation der Proteste

    Die Regierung Ecuadors hat auf die anhaltenden Proteste vor allem in der Hauptstadt Quito mit Ausgangssperren reagiert. Die meisten Regierungsinstitutionen haben die Hauptstadt ohnehin verlassen und arbeiten derzeit von der Hafenstadt Guayaquil aus. Die Regierung von Präsident Lenin Moreno sieht sich landesweit mit heftigsten Unruhen konfrontiert. Die Menschen protestieren gegen Preiserhöhungen für Treib- und Brennstoffe. Sie sind die Folgen eines Kredites des Internationalen Währungsfonds IWF. Der IWF hatte Preiserhöhungen und Streichungen von Sozialleistungen als Bedingungen für den Kredit gefordert. Moreno beschuldigt ausländische Kräfte, die Bevölkerung gegen ihn aufzuhetzen.

    Weißes Haus verweigert jede Zusammenarbeit mit dem US-Kongress

    Das Weiße Haus, die Präsidialverwaltung des Staatsoberhauptes der USA hat jede Kooperation mit dem US-Kongress im Zusammenhang mit dem von den Demokraten angestrebten Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump rundweg abgelehnt. Das hat ein Anwalt des Präsidenten in einem Brief klargestellt. Das Vorgehen der Demokratischen Partei entbehre jeder „legitimer verfassungsrechtlicher Grundlage“, heißt es in dem Schreiben von Rechtsanwalt Cipollone. Die Demokraten versuchen unterdessen auch an anderer Stelle den Druck auf den Präsidenten zu erhöhen. Sie luden den Botschafter der USA bei der EU unter Strafandrohung vor den Untersuchungsausschuss des Senats.

    UNO warnt vor finanziellem Notstand der Weltorganisation

    Die Vereinten Nationen steuern nach Aussage von Generalsekretär Antonio Guterres auf eine akute Geldnot zu. Von den 193 Mitgliedsstaaten hätten erst 123 ihre Mitgliedsbeiträge eingezahlt. Guterres in New York wörtlich: „Die UNO erlebe die schlimmste Geldkrise seit fast einem Jahrzehnt. Die Organisation ist gefährdet, ihre liquiden Reserven bis zum Ende des Monats aufzubrauchen und bei Zahlungen an Mitarbeiter und Lieferanten in Verzug zu geraten.“

    Länderspiel der Mannschaft gegen Argentinien mit Verletzungssorgen

    Das Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Argentinien, heute Abend in Dortmund, wird von nicht enden wollenden Verletzungssorgen geplagt. Bundestrainer Joachim Löw musste nun auch noch den Ausfall von Mittelfeldstar Ilkay Gündogan und Innenverteidiger Jonathan Tah vermelden. Ob Marco Reus antreten kann, ist nach wie vor unklar. Insgesamt musste Löw auf 13 Spieler wegen Verletzungen oder Erkrankungen verzichten. Einziger Trost für den Bundestrainer, auch Kontrahent Argentinien wird von einer Verletzungsserie heimgesucht und muss beispielsweise ohne ihren Weltstar Lionel Messi auflaufen.

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    Tags:
    Uno, Weißes Haus, USA, Ecuador, Argentinien, Deutschland