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05:38 22 Oktober 2019
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    Kampfhubschrauber Mi-35

    Panne bei Parade: Mi-35 Kampfhubschrauber bläst in Indonesien Tribüne weg – Video

    © Sputnik / Alexander Wilf
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    Eigentlich sollte der Kampfhubschrauber vom Typ Mi-35P aus russischer Produktion, bekannt auch als „fliegender Panzer“, während der Militärparade in Indonesien seine besten Eigenschaften demonstrieren. Jedoch ist es dabei zu einem Kasus gekommen, wie ein im Netz gepostetes Video zeigt.

    Die feierliche Veranstaltung war dem 74. Jahrestag der Aufstellung der nationalen Streitkräfte Indonesiens gewidmet. Zunächst schien es, dass sie planmäßig abläuft, doch dann ist der Mi-35-Kampfhubschrauber offenbar tiefer als vorgesehen geflogen. Dabei haben dessen Rotorblätter Luftströmungen verursacht, die anscheinend instabile provisorische Anlagen und Plakate abgerissen haben.

    ​Den im Netz verbreiteten Informationen nach sei niemand ernsthaft verletzt worden. Die Zuschauer sowie die Teilnehmer sind wohl mit dem Schrecken davongekommen.

    Kampfhubschrauber vom Typ Mi-35P

    Die in Russland hergestellten Helikopter sind seit Anfang der 2000er Jahre bei der Luftwaffe der indonesischen Armee im Dienst.

    Der Mi-35P-Kampfhubschrauber stellt die Exportversion des Mi-24-„Kanone“-Hubschaubers dar, der mit doppelläufigen 30mm-Kanonen GSch-30K bewaffnet ist. Der Hubschrauber kann auch acht Panzerabwehrraketen des „Sturm-W“-Komplexes sowie die Blöcke mit Geschossen und Bomben tragen.

    Der Hubschrauber hat zwei Motoren mit je einer Leistung von 2225 PS. Der Hauptrotor hat einen Durchmesser von 17,30 Metern.

    Das Startgewicht beträgt 11500 Kilogramm und die Höchstgeschwindigkeit - 320 Stundenkilometer. Seine Kampfreichweite ist 450 Kilometer. Die Besatzung besteht aus zwei Personen.

    pd/mt/

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    Tags:
    Bomben, Parade, Indonesien, Kampfhubschrauber, Mi-35