04:41 28 Oktober 2020
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    Im US-Bundesstaat Kalifornien ist es wegen erhöhter Waldbrandgefahr zu absichtlichen Stromabschaltungen gekommen. Hunderttausende Einwohner waren betroffen.

    Laut dem US-Energieversorger Pacific Gas & Electric (PG&E) hatten etwa 600.000 Haushalte und Unternehmen keinen Strom. Die geplanten Blackouts hatten bereits am Mittwoch in 34 nordkalifornischen Bezirken begonnen. PG&E sprach von einer Vorsichtsmaßnahme wegen erhöhter Brandgefahr bei starken Winden und Trockenheit. Mehr als 700.000 Kunden saßen im Dunkeln.

    ​Nach Abflauen der Winde würden nun mehr als 6000 Mitarbeiter Stromleitungen auf mögliche Schäden, beispielweise durch umgestürzte Bäume, untersuchen, so PG&E. Es könne Tage dauern, bis das komplette Netz wieder hergestellt sei.

    ​Kunden und Politiker hatten die drastische Maßnahme des Energieversorgers kritisiert. PG&E habe es über Jahre hinweg verabsäumt, in das Netz zu investieren und seine Anlagen zu modernisieren, sagte der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom. 

    ak/ae/dpa

     

     

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    Menschen, Waldbrand, Blackout, Strom, Kalifornien, USA