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12:55 19 Oktober 2019
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    Polizeikräfte ermittlen in Wiesdorf nach dem Synagogenanschlag in Halle am 9. Oktober 2019

    Nach Attentat von Halle: Ermittler finden 3D-Drucker bei Stephan B.

    © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
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    Synagogenanschlag in Halle (29)
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    Ermittler haben bei der Durchsuchung von Wohnräumen des Tatverdächtigen von Halle einen 3D-Drucker gefunden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (DPA) in Karlsruhe am Freitag aus Sicherheitskreisen. Zuvor hatte "Der Spiegel" darüber berichtet.

    Generalbundesanwalt Peter Frank hatte am Donnerstag gesagt, der Attentäter Stephan B. sei mit mehreren augenscheinlich selbstgebauten Waffen bewaffnet gewesen. In einer Mitteilung der Bundesanwaltschaft hatte es geheißen, es sei noch unklar, ob die Waffen und Sprengsätze selbst hergestellt wurden. Die kriminaltechnischen Untersuchungen dauerten noch an.

    Nach Informationen von "Spiegel" und DPA stellten die Ermittler bei den Durchsuchungen auch eine Festplatte sicher. In einem Zimmer des 27-Jährigen wurden außerdem mehrere Zettel mit der Aufschrift "Niete" gefunden. Die Ermittler haben die Vermutung, dass B. mit den Durchsuchungen gerechnet hatte und damit die Polizei verhöhnen wollte.

    B. hat gestanden, am Mittwoch aus rechtsextremistischen und antisemitischen Motiven eine Synagoge in Halle angegriffen zu haben. Eine Passantin und ein Mann in einem Döner-Imbiss wurden erschossen.

    ai/dpa

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    Themen:
    Synagogenanschlag in Halle (29)
    Tags:
    3D-Drucker, Anschlag, Deutschland, Halle