08:44 10 August 2020
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    Der Taifun „Hagibis“, der seit Freitag über Japan hinwegfegt, hat weitere Schäden angerichtet: Hunderte Flüge mussten gestrichen werden, der Zugverkehr ruht auf vielen Strecken. In der Bucht von Tokio ist ein Frachter versunken. Inzwischen ist die Opferzahl auf 18 gestiegen.

    Mehr als 800 Binnenflüge sind am Sonntag in Japan wegen des tropischen Wirbelsturms „Hagibis“ gestrichen worden, berichtet der Sender NHK. Der Zugverkehr liegt weitgehend lahm. 

    Nach Angaben des japanischen Fernsehens stieg die Zahl der Todesopfer auf 18. Weitere 150 Menschen zogen sich Verletzungen zu. Mindestens 13 Menschen werden vermisst. Wegen der Unwetter musste Japan die für den Montag geplante Schiffsparade in der Sagami-Bucht, an der erstmals Marineschiffe aus China teilnehmen sollten, absagen.

    In der Bucht von Tokio ist am Sonntag ein Frachtschiff gesunken. Nach Angaben der Agentur Kyodo ist der unter der Flagge von Panama fahrende Frachter wegen des Taifuns untergegangen. Neun der insgesamt zwölf Besatzungsmitglieder werden vermisst.

    Der Wirbelsturm „Hagibis“, der heftigste seit Jahrzehnten, war am Samstag auf Japan getroffen und zog Richtung Nordosten weiter. In Tokio wurden Windgeschwindigkeiten von 45 Metern pro Sekunde erreicht. In den betroffenen Region kam es zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Stromausfällen. Laut Medien wurden 250.000 Haushalte von der Elektrizitätsversorgung abgeschnitten.

    leo/ae

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    Tags:
    Opfer, Schäden, Taifun, Japan