05:36 15 November 2019
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    Hochwasser durch den Taifun Hagibis in Japan

    Japan setzt Bergungsarbeiten nach Taifun-Katastrophe fort

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    Im Kampf gegen die Folgen des tödlichen Taifuns in Japan haben die Bergungskräfte ihren Einsatz in den Überflutungsgebieten fortgesetzt. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Angaben vom Montag auf 39, berichtet der örtliche TV-Sender NHK.

    Weitere 17 Menschen würden noch vermisst, 189 Personen seien verletzt worden. Rund 136.000 Haushalte bleiben ohne Wasser und etwa 4300 ohne Strom.

    Der Wirbelsturm „Hagibis” war am Wochenende über weite Teile des Landes hinweggefegt, er hinterließ eine Spur der Verwüstung.

    Zwei Dutzend Flüsse traten über die Ufer und überschwemmten ganze Wohngebiete von der Umgebung von Tokio bis zur Stadt Niigata, die am Ufer des Japanischen Meeres liegt. In der mit am schwersten betroffenen Provinz Nagano und anderen Regionen des bergigen Inselreiches gingen vielerorts Erdrutsche nieder. Dort wurden mehr als 100 Bewohner verletzt.

    Japans Polizei, Feuerwehr und Selbstverteidigungskräfte setzen Such- und Rettungseinsätze in 11 Präfekturen des Landes fort. Tausende Bewohner der betroffenen Gebiete bleiben in Evakuierungszentren.

    ai/ae/dpa/sna

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    Taifun, Japan