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10:06 13 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Nationalkonservative gewinnen in Polen, Chinas Handel schwächer als erwartet, Einigung in Ecuador

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    Nachrichtenüberblick: Klarer Sieg für Nationalkonservative in Polen; Damaskus schickt Truppen wegen türkischer Offensive nach Nordsyrien; Chinas Außenhandel im September schwächer als erwartet; Bergungsarbeiten in Japan nach Taifun; Einigung mit indigenen Völkern

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zu Montag geschehen ist.

    Klarer Sieg für nationalkonservative in Polen

    Die Nationalkonservativen bleiben in Polen stärkste politische Kraft. Die Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki errang bei der Parlamentswahl nach ersten Prognosen einen klaren Sieg. Damit könnte der Konflikt zwischen Warschau und Brüssel um die umstrittenen Justizreformen anhalten. Auch das deutsch-polnische Verhältnis bleibt voraussichtlich angespannt, da die PiS Reparationsforderungen an Deutschland stellt. Den Prognosen nach stimmten 43,6 Prozent der Wähler für die PiS.

    Damaskus schickt Truppen wegen türkischer Offensive nach Nordsyrien

    Als Reaktion auf die türkische Militäroffensive in Nordsyrien schickt die Regierung in Damaskus eigene Truppen in die Region. Die syrische Armee werde im Norden der türkischen Aggression auf syrischem Boden entgegentreten, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana, ohne Details zu nennen. Die Türkei hatte die lang geplante Operation Friedensquelle am Mittwoch mit Angriffen auf syrische Orte entlang der gemeinsamen Grenze begonnen. Der Einsatz richtet sich gegen Kurdenmilizen im Norden Syriens.

    Chinas Außenhandel im September schwächer als erwartet 

    Vor dem Hintergrund des Handelskriegs mit den USA hat sich Chinas Außenhandel im September schwächer entwickelt als erwartet. Die Exporte der zweitgrößten Volkswirtschaft fielen im Vergleich zum September des Vorjahres um 3,2 Prozent auf 218,1 Milliarden US-Dollar. Die Importe gingen um 8,5 Prozent auf 178,5 Milliarden US-Dollar zurück. Das teilte die Zollbehörde in Peking heute mit.

    Bergungsarbeiten in Japan nach Taifun

    Im Kampf gegen die Folgen des tödlichen Taifuns in Japan haben die Bergungskräfte ihren Einsatz in den Überflutungsgebieten fortgesetzt. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Angaben von Montag auf 36. Weitere 17 Menschen würden noch vermisst, berichteten japanische Medien. Der Wirbelsturm Hagibis war am Wochenende über weite Teile des Landes hinweggefegt, er hinterließ eine Spur der Verwüstung. Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer und überschwemmten ganze Wohngebiete.

    Regierung Ecuadors einigt sich mit indigenen Völkern

    Nach tagelangen gewaltsamen Protesten will die Regierung Ecuadors die umstrittene Entscheidung zur Erhöhung der Spritpreise zurücknehmen. Darauf einigten sich die Regierung und die Führung der indigenen Völker nach längeren Verhandlungen. Nach der Einigung soll die Streichung der Subventionen der Spritpreise von einer gemeinsamen Kommission revidiert werden. Im Gegenzug beendete die CONAIE die seit elf Tagen dauernde Protestwelle in ganz Ecuador, wie deren Vorsitzender Jaime Vargas erklärte.

    mk/ae/dpa

     

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    Tags:
    USA, China, Japan, Polen, Türkei, Syrien