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11:23 13 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    USA fordern Waffenruhe in Syrien, Sicherheitsbehörden weiten Internetbeobachtung aus

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    Nachrichtenüberblick: USA fordern Waffenruhe in Syrien; Sicherheitsbehörden weiten Internetbeobachtung aus; Ausschreitungen in Migrantenlager auf Samos; Foodwatch verlangt Händlerliste im Wurstskandal; Afghane ersticht Mann und kapert dessen Auto

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    USA fordern Waffenruhe in Syrien

    Die USA haben von der Türkei eine sofortige Waffenruhe in Nordsyrien und Verhandlungen mit den Kurden gefordert. Vize-Präsident Mike Pence sagte, US-Präsident Donald Trump habe dem türkischen Präsidenten Erdogan am Telefon gesagt, dass die USA von der Türkei verlangen, die Invasion zu stoppen. Die USA hatten den Druck auf die Türkei verstärkt. Zwei Ministerien und drei Minister wurden mit Sanktionen belegt. Außerdem sollen Strafzölle auf Stahlimporte aus der Türkei auf 50 Prozent angehoben und Verhandlungen über ein Handelsabkommen abgebrochen werden.

    Sicherheitsbehörden weiten Internetbeobachtung aus

    Durch eine stärkere Beobachtung im Internet und die Einschränkung der Aktivitäten bekannter Gruppen wollen die Sicherheitsbehörden den Druck auf rechte Hetzer und Extremisten erhöhen. Soziale Netzwerke, Gaming-Plattformen und Messengerdienste würden von Rechtsextremisten zunehmend als Kommunikationsräume zur Verbreitung ihrer Feindbilder und Verbrechen missbraucht, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang.

    Ausschreitungen in Migrantenlager auf Samos

    Im überfüllten Migrantenlager der griechischen Insel Samos ist es zu Schlägereien zwischen Migranten aus Syrien und Afghanistan gekommen. Mindestens drei Menschen sollen durch Messerstiche verletzt worden sein. Weitere acht Menschen kamen nach Berichten örtlicher Medien mit Atembeschwerden ins Krankenhaus. Bei den Ausschreitungen setzte die Polizei Tränengas ein, um die Randalierer auseinander zu halten.

    Foodwatch verlangt Händlerliste im Wurstskandal

    Im Fall keimbelasteter Wurst des Herstellers Wilke hat die Verbraucherorganisation Foodwatch eine Offenlegung der Händlerliste gefordert. Es sei dringend erforderlich, dass die Händlerliste und alle bekannten Verkaufswege auf den Tisch kommen, sagte Foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Nur so könnten die Verbraucher erfahren, welche Wursttheken, Krankenhäuser, Kantinen und Restaurants die zurückgerufenen Wilke-Produkte abgegeben haben und damit auch prüfen, ob sie solche Lebensmittel bereits verzehrt haben.

    Afghane ersticht Mann und kapert dessen Auto

    In Wullowitz im österreichisch-tschechischen Grenzgebiet soll ein 33-Jähriger einen 32 Jahre alten Betreuer in einem Heim für Asylbewerber mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben. Auf der Flucht soll er auf einem nahe gelegenen Bauernhof den 63-jährigen Besitzer getötet haben, ehe er anschließend mit dessen Auto flüchtete. Nach Medienberichten wurde der mutmaßliche Täter später weiter südlich in der Großstadt Linz gefasst. Der Mann aus Afghanistan soll heute befragt werden. Das Motiv ist noch unklar.

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    Tags:
    Ausschreitungen, Griechenland, Foodwatch, Listerien, Afghane, Flüchtlingsheim, Kurden, Türkei, Syrien, USA