06:31 15 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Brexit-Verhandlungen unterbrochen, Erdogan will keine Waffenruhe, Tote Paketdienst-Mitarbeiter

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    Nachrichtenüberblick: Brexit-Verhandlungen unterbrochen; Festnahmen bei Protesten in Katalonien; Erdogan will keine Waffenruhe; Zwei tote Paketdienst-Mitarbeiter; Kommunen wollen Steuern und Gebühren erhöhen; Kopf isolierter Gruppe in niederländischem Keller ist Wiener

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Brexit-Verhandlungen unterbrochen

    Die EU und Großbritannien haben ihre Brexit-Verhandlungen spät in der Nacht unterbrochen. Heute würden sie aber fortgesetzt, hieß es am Morgen aus EU-Kreisen. Über den Verhandlungsstand wurde nichts bekannt. Unter großem Zeitdruck suchen beide Seiten einen Kompromiss, um den EU-Austritt Großbritanniens am 31. Oktober geregelt zu vollziehen. Bis zum Nachmittag soll ein Vertragsentwurf stehen, damit er beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag und Freitag gebilligt werden kann.

    Festnahmen bei Protesten in Katalonien

    Bei neuen Protesten in der spanischen Region Katalonien gegen die Urteile für neun Separatistenführer ist es in der Nacht zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Teils vermummte Demonstranten setzten Medienberichten zufolge unter anderem in der Regionalhauptstadt Barcelona Barrikaden und Kartons in Brand, warfen Gegenstände und beschimpften Polizisten. Die mit Schutzkleidung und Schilden ausgerüsteten Beamten versuchten mit Schlagstöcken, die Situation unter Kontrolle zu halten.

    Erdogan will keine Waffenruhe

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan lehnt die Forderung der USA nach einer Waffenruhe in Nordsyrien ab. Die türkischen Truppen müssten erst ihr Ziel erreichen, und das sei die Einrichtung einer Schutzzone entlang der Grenze, sagte er nach einem Bericht von CNN-Türk. Heute brechen US-Vizepräsident Mike Pence und US-Außenminister Mike Pompeo zu einer Vermittlungsmission auf. Für Morgen ist nach Angaben des Weißen Hauses ein Treffen von Pence mit Erdogan geplant.

    Tote Paketdienst-Mitarbeiter

    Nach dem plötzlichen Tod zweier Mitarbeiter und dem Fund eines Schwerverletzten beim Paketdienstleister Hermes in Haldensleben in Sachsen-Anhalt geht die Polizei von einer unglücklichen Verkettung von Zufällen aus. Die ungewöhnliche Häufung am Dienstag führte bis in den frühen Mittwochmorgen hinein zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Dabei wurden auch Vorkehrungen für eine mögliche Gefährdung durch Giftstoffe getroffen, die sich bis zum frühen Morgen jedoch nicht bestätigte.

    Kommunen wollen Steuern und Gebühren erhöhen

    Etliche Kommunen in Deutschland wollen einer neuen Studie zufolge die Steuern und Gebühren für ihre Bürger in absehbarer Zeit erhöhen. 68 Prozent der Städte und Gemeinden ab einer Größe von 20 000 Einwohnern planten, in diesem oder im kommenden Jahr die Menschen auf diesem Weg zusätzlich zur Kasse zu bitten, heißt es in einer Untersuchung der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY.

    Kopf isolierter Gruppe in niederländischem Keller ist Wiener

    Bei dem Mann, der in den Niederlanden jahrelang mit einer Gruppe junger Menschen im Keller eines Bauernhofes gehaust haben soll, handelt es sich um einen 58-jährigen Österreicher. Das bestätigte das österreichische Außenministerium. Demnach handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen gebürtigen Wiener. Warum die Menschen isoliert wohnten, ist unbekannt. Sie sollen auf das „Ende der Zeite” gewartet haben, berichteten niederländische Medien.

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    Tags:
    Niederlande, Spanien, Katalonien, Recep Tayyip Erdogan, Steuern, Türkei, Syrien, Brexit