04:08 18 November 2019
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    In der Tat nicht fatal? Sibirische Forscher nennen wichtigste Folge globaler Klimaerwärmung

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    Russische Wissenschaftler haben gemeinsam mit Kollegen aus China, Deutschland und Kanada festgestellt, dass die prognostizierte Klimaerwärmung einen positiven Einfluss auf die Pflanzenwelt der Erde haben wird. Den Wäldern wird es deutlich besser gehen. Das geht aus einer Studie hervor, die die Fachzeitschrift „Dendrochronologia“ publiziert hat.

    Für ihre Studie nutzten die Forscher ein Modell zur Analyse von Klimafaktoren auf das Wachstum von Bäumen, das in den 1080er Jahren von den russischen Dendrologen Jewgeni Waganow und Alexander Schaschkin entwickelt worden war, schreibt die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“. Das Modell wurde von ihren Nachfolgern an der Sibirischen Föderalen Universität modifiziert.

    Die Forschungsmethode erlaubt es, den Zustand der Wälder im Falle einer globalen Klimaerwärmung einzuschätzen. Einige große internationale Forschungszentren haben bereits ihr Interesse am Erwerb dieser Methode gezeigt, um sie in eigene Kalkulationen zu integrieren.

    Das Forscherteam ist der Meinung, dass der wachsende Durchmesser der Bäume mit steigenden Temperaturen und erhöhter Luftfeuchtigkeit verbunden ist. Die globale Klimaerwärmung soll den Umfang der Bäume um etwa 19 Prozent gegenüber den Durchschnittzahlen zwischen den Jahren 1951 und 2010 steigern.

    Die Methode ist für die Planung und Entwicklung der Forstwirtschaft notwendig, erläuterte Wladimir Schischow, ein Mitarbeiter der Sibirischen Universität.

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    Tags:
    Wachstum, Bäume, Forschung, Klimaerwärmung