07:46 18 November 2019
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    Pentagon-Gebäude in Washington (Archivbild)

    Geheimnisse von US-Spezialeinheiten nach Truppenabzug aus Syrien in Gefahr

    CC BY-SA 2.0 / David B. Gleason / The Pentagon
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    In Pentagon ist man laut „Military Times“ darüber besorgt, dass die Geheimnisse des US-Sondereinsatzkommandos, die im Laufe von vielen Jahren an die Kurden weitergegeben wurden, nun den russischen Geheimdiensten und der syrischen Regierung zugänglich werden.

    Dies würde eine logische Folge des Befehls von Donald Trump über den Abzug der US-Streitkräfte sein, berichtet das Blatt unter Verweis auf eigene Quellen. 

    Die durch die Amerikaner unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) sind über viele taktische Verfahren, Methoden, Prozeduren und technische Details hinsichtlich des Erwerbs von Aufklärungsdaten durch die US-Spezialeinsatzkräfte im Bilde. Ihnen sind auch die Namen vieler Mitarbeiter des operativen Dienstes, die auf diesem Territorium tätig waren, bekannt.

    Darüber hinaus beteiligten sich die Amerikaner an der Gründung der kurdischen Antiterrorabteilung Yekineyen. Den Mitgliedern dieser Organisation wurden Kampfmethoden gegen „IS“*-Zellen beigebracht, sie wurden mit US-Waffen ausgerüstet und mit Nachtsichtgeräten versorgt.

    Im Pentagon sei man darüber besorgt, dass all dies als Zeichen der Loyalität an die russische Seite übergeben werden könnte. Dies erklärte ein Ex-Vertreter des US-Geheimdienstes anonym gegenüber der Zeitung. Er unterstrich, dass die entstandene Situation ein Zeichen für fehlende langfristige US-Strategie im Nahen Osten sei.

    *Eine in Russland verbotene Terrorvereinigung

    ek/sb

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    Tags:
    Gefahr, Geheimnisse, Sondereinsatzkommando, Fachmagazin "Military Times", Pentagon