10:39 15 November 2019
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    Syrische Armee (Archiv)

    Syrische Armee verlegt Artillerie an Grenze zur Türkei

    © Sputnik / Michail Woskresenskij
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    Die syrische Armee verstärkt weiterhin ihre Präsenz im Gebiet der Stadt Ain al-Arab an der Grenze zur Türkei, die in Syrien eine inzwischen zeitweilig ausgesetzte Militäroperation gegen die kurdischen Formierungen führt. Dies teilte ein Reporter von RIA Novosti am Freitag mit.

    Eine Kolonne des syrischen Militärs mit Geschützartillerie bewegt sich von Manbidsch in Richtung Kobanî.

    Am Dienstag sind in der Stadt Kobanî die ersten Truppenteile der Armee der Arabischen Republik Syrien eingetroffen. Im Laufe der letzten acht Jahre befand sich die Grenzsiedlung unter der Kontrolle von kurdischen bewaffneten Formierungen.

    Die autonome Administration des Nordostens Syriens hatte am Sonntag die mit Damaskus erzielten Vereinbarungen verkündet, in deren Rahmen die syrische Armee zur Abwehr der „türkischen Aggression“ die Territorien entlang der nördlichen Grenze einnehmen solle. Die Regierungstruppen sind per Stand von heute in eine Reihe Ortschaften in der Provinz Rakka und im Norden von Aleppo einmarschiert.

    Ankara hatte am 9. Oktober den Beginn der Operation „Friedensquelle“ gegen die Kurden-Miliz YPG und die Terrorvereinigung „Islamischer Staat“* im Norden Syriens angekündigt. Die syrische Regierung hatte mehrmals die Okkupationspolitik der Türkei im Norden Syriens verurteilt. Russland hatte erklärt, dass man jene Schritte vermeiden müsse, die die Regelung des seit 2011 anhaltenden syrischen Konfliktes behindern könnten.

    *Eine in Russland verbotene Terrorvereinigung

    ek/sb/sna

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    Tags:
    Konfliktregelung, Islamischer Staat, syrische Armee, Nordosten Syriens