13:05 15 Juli 2020
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    Beim UN-Einsatz deutscher Soldaten im westafrikanischen Mali ist eine Aufklärungsdrohne vom Typ Luna abgestürzt. Grund dafür war nach Angaben der Bundeswehr wohl ein technischer Defekt.

    Wie die Bundeswehr schon am Donnerstag auf ihrer Internetseite mitteilte, sei die unbemannte und unbewaffnete Drohne am Mittwoch über Gao abgestürzt.

    Das Fluggerät gehörte demnach zum deutschen Einsatzkontingent des UN-Einsatzes Minusma. Die Bundeswehr unterhält in Gao ihr „Camp Castor”, in dem etwa 760 deutsche UN-Soldaten im Einsatz sind. Ein einheimischer Journalist veröffentliche ein Foto einer zerbrochenen Drohne an einer Lehmmauer über den Kurznachrichtendienst Twitter.

    ​Deutsche Soldaten beteiligen sich seit 2013 an der Uno-Stabilisierungsmission. 

    Die Bundeswehr-Mission soll dabei die Umgebung des Lagers patrouillieren, beteiligt sich aber nicht an der Terroristen-Jagd der Franzosen.

    Vorfall im Februar

    Im Februar hatte es in Mali einen gefährlichen Vorfall mit Beteiligung der Bundeswehr gegeben. Damals war ein Bundeswehr-Konvoi unter Beschuss geraten. Die Schüsse kamen dabei von malischen Soldaten.

    Deutsche Soldaten hatten das Feuer erwirdert und erst später festgestellt, dass es sich um malische Kollegen gehandelt hatte.

    Wie es zu dem gefährlichen Vorfall kam, blieb lange Zeit unklar. Offenbar hatte es sich um einen Identifikationsfehler gehandelt.

    Die Bundeswehr hatte Ermittlungen eingeleitet, warum die einheimischen Soldaten die deutsche Patrouille angegriffen haben.

    ng/dpa

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    Aufklärungsdrohne Luna, Mali, Deutschland, Bundeswehr, Aufklärungsdrohne, Aufklärung, Drohne