02:19 13 August 2020
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    In China ist das Erscheinen des Films von Quentin Tarantino, „Once Upon a Time in... Hollywood“, wegen der Klage der Tochter von Bruce Lee vorübergehend eingestellt worden. Dies meldet „The Hollywood Reporter“.

    Die Quelle teilte gegenüber dem Blatt mit, dass Shannon Lee sich mit der Bitte an die China‘s National Film Administration gewandt habe, die Szenen mit ihrem Vater zu ändern. Nach Ansicht der Tochter des berühmten Schauspielers hat der Regisseur Bruce Lee „ziemlich arrogant“ dargestellt.

    Der Film mit Beteiligung von Leonardo DiCaprio, Brad Pitt und Margot Robbie sollte in Chinas Filmtheatern ab dem 25. Oktober gezeigt werden. Doch aktuell ist sein Release auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

    Mit der Situation vertraute Quellen behaupten, dass der Verleiher Quentin Tarantino zurzeit zu überreden versucht, den Film anders zu montieren, so dass er doch veröffentlicht werden kann.

    Es war erwartet, dass das chinesische Auditorium dem Film helfen würde, weitere 50 Millionen Dollar einzuspielen und damit die Einnahmeschwelle von 400 Millionen Dollar zu überschreiten (seit August hatte der Film „Once Upon a Time in... Hollywood“ 366 Millionen Dollar eingespielt).

    Wegen dieser jähen Wendungen erlitten sowohl der Verleiher – das Pekinger Unternehmen Bona Film Group – als auch das Studio Sony Pictures eklatante finanzielle Einbußen.

    ek/sb/sna

     

     

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    Tags:
    Verbot, Ausstrahlung, Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Bruce Lee, Quentin Tarantino