03:39 29 Januar 2020
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    Bei einem Dammbruch in der sibirischen Region Krasnojarsk in Russland sind mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Das gab eine Sprecherin vom Katastrophenschutzministerium des Landes vor der Presse bekannt.

    Zum Zwischenfall kam es in der Nacht auf Samstag um zwei Uhr (Ortszeit; 21.00 Uhr MESZ) unweit des Dorfes Schtschetinkino am Fluss Sejba, rund 250 Kilometer von der Hauptstadt der Region, Krasnojarsk, entfernt. Der zu einer Goldmine gehörende Staudamm brach. Die Fluten erfassten zwei temporäre Wohngebäude der dort beschäftigten Arbeiter.

    Den neuesten Informationen zufolge gibt es 15 Tote. Darüber hinaus trugen 44 Personen Verletzungen davon.

    Sieben Vermisste lebendig gefunden

    Sieben von weiteren 13 Menschen, die vermisst wurden, sind laut der Behörde lebendig gefunden worden.

    „Sieben Menschen sind gefunden worden, sie sind am Leben“, sagte eine Sprecherin der regionalen Abteilung des Katastrophenschutzministeriums am Samstag.

    Nach den anderen Vermissten werde man rund um die Uhr suchen.

    Die Tragödie sei vorläufigen Angaben zufolge durch die Abnutzung des Dammkörpers verursacht worden, so ein Behördensprecher gegenüber Sputnik.

    Ermittlung eingeleitet

    Wegen möglicher Verstöße gegen Sicherheitsregeln bei den Arbeiten wurde eine Ermittlung eingeleitet. Nach vorläufigen Angaben des Ermittlungskomitees könnten sich in den überfluteten Gebäuden bis zu 80 Menschen befinden.

    Das Katastrophenschutzamt teilte früher mit, dass rund 270 Menschen und ungefähr 50 Ausrüstungsgegenstände, darunter auch Fliegerkräfte, vor Ort im Einsatz seien. Eine 200 Mann starke Luftgruppe sowie fünf Hubschrauber Mi-8 und Mi-26 des Sibirischen Rettungszentrums seien mobilisiert worden.

    mo/ae/sna

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    Tags:
    Krasnojarsk, Sibirien, Russland