07:05 15 November 2019
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    AfD-Unterstützer in Thüringen (Archiv)

    Abgebrannter AfD-Wagen in Thüringen: Ermittlung wegen Brandstiftung

    © REUTERS / Andreas Gebert
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    Die Polizei ermittelt in alle Richtungen nach dem jüngsten Brand eines Wahlkampf-Lastwagens der AfD in Thüringen.

    „Es gibt Spuren, die darauf schließen lassen, dass kein technischer Defekt für den Brand verantwortlich ist“, so eine Polizeisprecherin. Bei der Kriminalpolizei Nordhausen ermittelt die Staatsschutz-Abteilung wegen Brandstiftung. Laut Angaben der Sprecherin geht nun die Behörde von einer politischen Straftat aus, ermittelt jedoch in alle Richtungen.

    „Politisch motivierte Tat“

    Diese Meinung hatte zuvor der AfD-Landessprecher Björn Höcke geäußert:

    „Die Umstände des Anschlags lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass es sich hier um eine politisch motivierte Tat handelte.“

    AfD-Lastwagen in Flammen

    In der Nacht auf Sonntag war in Reinsdorf ein Lastwagen der AfD in Flammen aufgegangen und abgebrannt. Niemand wurde dabei verletzt. Bislang gebe es keinen Tatverdächtigen.

    Die AfD setze ihren Wahlkampf wie geplant fort. In Thüringen wird am 27. Oktober ein neuer Landtag gewählt. Laut dem AfD-Landesverband stand der Lkw auf dem Grundstück eines Parteimitgliedes. „Das Fahrzeug befand sich nur wenige Meter vor einem Wohnhaus, die Täter nahmen somit auch die Gefährdung von Menschenleben billigend in Kauf“, hieß es.  

    ak/ae/dpa

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    Tags:
    Wahlkampf, Lastwagen, Feuer, Brandstiftung, AfD, Thüringen, Deutschland