03:13 05 Juli 2020
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    Der Ex-Präsident der Vereinigten Staaten, Jimmy Carter, ist ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er erlitt einen Beckenbruch, teilte die Stiftung „Carter Centers“ in einem Twitter-Beitrag mit.

    Carter werde im „Phoebe Sumter Medical Center“-Krankenhaus wegen eines leichten „Beckenbruches“ behandelt. Er habe sich die Fraktur bei einem Sturz zugezogen. Laut der Stiftung ist der 95-jährige „guter Dinge“ und freut sich schon auf die Erholung zu Hause

    ​Nicht der erste Unfall im Oktober

    Laut der Stiftung stürzte Carter am Montagabend in seinem Haus in Plains, US-Bundesstaat Georgia. Wie gravierend der „leichte Beckenbruch“ für die Gesundheit des Ex-Präsidenten ist, sei noch unbekannt. Der Präsident hatte schon Anfang Oktober einen Unfall: Er stürzte daheim und musste deswegen oberhalb seines linken Auges mit 14 Stichen genäht werden. Er wurde außerdem vor einigen Jahren mit Krebs diagnostiziert, doch Ende 2015 kündigte ein Sprecher seiner Stiftung an, dass er keine Behandlungen mehr brauche und es keine „Anzeichen von neuen bösartigen Tumoren“ gebe. 

    ​Carter, ein Mitglied der Demokratischen Partei, war von 1977 bis 1981 Präsident der Vereinigten Staaten. Nach seiner Amtszeit widmete er sich der Förderung von Demokratie und Menschenrechten. Für seine Anstrengungen wurde er 2002 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.

    dg/ae

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    Tags:
    Sturz, USA, Präsident, Jimmy Carter