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10:14 13 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Neue Waffenruhe für Nordsyrien vereinbart, Brexit Ende Oktober wird immer unwahrscheinlicher

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    Nachrichtenüberblick: Neue Waffenruhe für Nordsyrien vereinbart; Brexit Ende Oktober wird immer unwahrscheinlicher; Trump in Ukraine-Affäre unter Druck; Boeing-Manager entlassen; Sieben Anschläge in Deutschland verhindert

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Neue Waffenruhe für Nordsyrien vereinbart

    Russland und die Türkei haben sich auf die gemeinsame Kontrolle von Gebieten an der türkisch-syrischen Grenze geeinigt und eine weitere Eskalation des Nordsyrien-Konflikts zunächst vermieden. In der am Abend zwischen Kremlchef Wladimir Putin und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geschlossenen Vereinbarung ist eine 150-Stunden-Frist für den Abzug der Kurdenmiliz YPG aus den Grenzgebieten gesetzt. Das läuft auf eine weitere Waffenruhe hinaus. Eine zuvor von den USA ausgehandelte Feuerpause war am Dienstagabend ausgelaufen.

    Brexit Ende Oktober wird immer unwahrscheinlicher

    Nach der vom britischen Parlament erzwungenen Vollbremsung beim Brexit muss Premierminister Boris Johnson wider Willen erneut das Gespräch mit Brüssel suchen. Er hatte angekündigt, Neuwahlen ausrufen zu wollen, falls die EU nach einer Abstimmungsniederlage eine weitere Verlängerung der Brexit-Frist bis 31. Januar gewährt. Nach BBC-Informationen soll das weiter gelten. EU-Ratspräsident Donald Tusk kündigte an, er wolle den 27 übrigen Mitgliedsländern empfehlen, der Bitte um eine Fristverlängerung nachzukommen.

    Trump in Ukraine-Affäre unter Druck

    US-Präsident Donald Trump gerät in der Ukraine-Affäre immer stärker unter Druck. Nach Darstellung des geschäftsführenden US-Botschafters in Kiew, William Taylor, hielt Trump US-Militärhilfe für die Ukraine zurück, um seinem politischen Rivalen Joe Biden potenziellen Schaden zuzufügen. Das geht aus dem Eingangsstatement Taylors bei einer vertraulichen Anhörung im Kongress hervor, das die „New York Times” und die „Washington Post” veröffentlichten.

    Boeing-Manager entlassen

    Der US-Flugzeugbauer Boeing hat den Chef der Passagiermaschinensparte, Kevin McAllister, entlassen. Wie der Konzern mitteilte, wird er mit sofortiger Wirkung von Boeing-Manager Deal abgelöst. McAllisters Abgang ist die bislang weitreichendste Personalentscheidung bei Boeing seit Beginn der Krise um den Flugzeugtyp 737-MAX. Nach zwei Unglücken gilt für dieses Modell ein weltweites Flugverbot.

    Sieben Anschläge in Deutschland verhindert

    Die Sicherheitsbehörden in Deutschland haben nach Angaben des Chefs des Bundeskriminalamts, Holger Münch, seit dem Anschlag im Dezember 2016 auf dem Berliner Breitscheidplatz sieben Anschläge verhindert. Heute könnten Mängel im ausländerrechtlichen Verfahren sowie bei der Beobachtung und Strafverfolgung des späteren Attentäters Anis Amri so nicht mehr passieren, sagte er der „Rheinischen Post”.

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    Tags:
    Ukraine, Donald Trump, Boeing, Terroranschläge, Bundeskriminalamt (BKA), Brexit, Russland, Syrien