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    Eine Buchhandlung in Reineh, einer arabisch-israelischen Stadt in der Nähe von Nazareth, bietet die arabischsprachige Übersetzung der ideologischen Programmschrift des berühmtesten Judenhassers Adolf Hitler zum Verkauf an. Darüber berichtete die Zeitung „The Jerusalem Post“.

    Ein Israeli hatte „Mein Kampf“ auf Arabisch mit Nazi-Führer Adolf Hitler auf dem Cover in der Buchhandlung entdeckt. Er kontaktierte sofort Betzalmo, eine NGO, die sich für „Menschenrechte im Geiste des Judentums“ einsetzt, sowie den Ladenbesitzer. Der war verblüfft, als er erfuhr, dass sein Geschäft solche Bücher zum Verkauf anbietet; er entfernte es sofort aus dem Regal und versprach, künftig vorsichtiger zu sein.

    Laut dem Besitzer war es sein Sohn, der das Buch ins Regal stellte; er selbst sei „ein religiöser Mann, der solche Bücher niemals anschafft“. Er habe das umstrittene Buch wohl als Teil einer größeren Sendung gekauft, ohne es bemerkt zu haben, so der Besitzer.

    Der rechtliche Status des Buches in Israel ist unklar. Das Urheberrecht ist vor Jahren abgelaufen, aber Angebote, das Buch für Bildungszwecke ins Hebräische zu übersetzen, stießen auf heftigen Widerspruch. Die Knesset debattierte 1995 sogar darüber, das Buch zu verbieten, stimmte jedoch nie darüber ab, so dass die Veröffentlichung des Buches zumindest theoretisch legal war, schreibt die Zeitung.

    om/sb

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    Tags:
    Verkauf, Buch, Arabisch, Mein Kampf, Hitler, Israel