06:53 18 November 2019
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    Mitarbeiter der Polizei-Spezialkräfte in Deutschland (Archiv)

    Bayern: Lügengeschichte zweier Kinder sorgt für Polizei-Großeinsatz

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    Ein Lügengespinst zweier Grundschüler aus der Gemeinde Moosthenning im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau über eine zerbrochene Glastür hat am Dienstagnachmittag zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Das teilte die Agentur dpa am Mittwoch unter Verweis auf eine polizeiliche Mitteilung auf Facebook mit.

    Demnach hatten die acht und zehn Jahre alten Kinder ihrem Vater erzählt, ein schwarz gekleideter Mann mit Sturmhaube sei in die Wohnung eingedrungen und von dem Jungen auf dem Flur angetroffen worden. Der Einbrecher habe den Zehnjährigen gepackt und mit dem Kopf voran gegen die Wohnzimmer-Glastür geschlagen.

    Hierdurch ging das Glas zu Bruch, zudem zog sich der Zweitklässler leichte Schnittwunden an Kopf und Brust zu. Der Junge musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der besorgte Vater informierte die Polizei. Diese leitete sofort entsprechende Fahndungsmaßnahmen mit Unterstützung mehrerer Streifenbesatzungen ein.

    Erst als die Ermittler bei der genaueren Befragung der achtjährigen Schwester des „Opfers“ Ungereimtheiten bemerkten, gab der Junge zu, die Geschichte erfunden zu haben. In Wahrheit sei er beim Fangen-Spielen mit seiner Schwester durch die Glastür gestolpert. Er konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

    ns/sb/dpa

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    Krankenhaus, Facebook, dpa, Einbrecher, Großeinsatz, Polizei, Kinder, Deutschland