22:52 16 November 2019
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    Panne auf ISS: Amerikanische Küche ausgefallen – hungern müssen sie aber nicht

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    Fachleute des Houston Mission Control Center (US-Bundesstaat Texas) haben den Astronauten der Internationalen Raumstation (ISS) mitgeteilt, dass sie versuchen werden, das Problem der ausgefallenen Küche im US-Segment am Mittwoch zu lösen. Dies teilt die Agentur RIA Novosti mit.

    Während der Gespräche mit den Astronauten, die von der US-Raumfahrtbehörde Nasa ausgestrahlt wurden, sagten die Spezialisten des Flugkontrollzentrums in Houston, es sei geplant, das Funktionieren der amerikanischen Küche am Mittwoch wiederherzustellen.

    Als vorübergehende Maßnahme sei Luca Parmitano, der ISS-Kommandant, gebeten worden, einen Wasserkocher an eine andere Stromquelle anzuschließen.

    Am Dienstag war bekannt geworden, dass die Astronauten im US-Modul „Unity“ (dt.: Einheit) aufgrund eines Kurzschlusses die Küche nicht benutzen können, weshalb sie gezwungen seien, heißes Wasser und erwärmtes Essen aus dem russischen Modul „Swesda“ (dt.: Stern) zu holen.

    Internationale Raumstation

    In der ISS-Küche gibt es einen Wasserkocher, der neben der Verteilung von heißem Wasser zur Zubereitung von sublimierten Speisen (in Pulverform) verwendet wird, und einen Herd zum Erwärmen von Konserven.

    Im Außenposten der Menschheit in etwa 400 Kilometer Höhe arbeiten derzeit die russischen Kosmonauten Alexander Skworzow und Oleg Skripotschka, die US-Astronauten Christina Koch, Jessica Meir und Andrew Morgan sowie der ESA-Astronaut Luca Parmitano aus Italien.

    pd/sb/sna

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    Modul, Strom, Astronauten, Texas, Essen, Küche, ISS