06:30 15 November 2019
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    Aufgeweichter Permafrostboden „schluckt“ Siedlung auf Alaska – Fotos

    © Sputnik / Tatjana Lukjanowa
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    Die Bewohner der Siedlung Newtok auf Alaska müssen ihren Heimatort verlassen und sich anderswo ansiedeln. Ursache: Der im Laufe von 20 Jahren aufgeweichte Permafrostboden, schreibt das Magazin „National Geographic“.

    Newtok mit rund 380 Einwohnern, größtenteils Vertreter des indigenen Eskimo-Volkes Yupik, fiel somit als erster Ort in der Region der globalen Klimaerwärmung zum Opfer, heißt es in dem Beitrag.

    Wegen der Eisschmelze versinkt die Siedlung schrittweise, der Boden ist einer Erosion ausgesetzt, was Pipelines und Fundamente der Gebäude ernsthaft gefährdet. Einige Häuser mussten bereits abgerissen werden. Treibstoffbehälter gehen gefährlich in die Querlage.

    18 Familien in Newtok siedelten sich bereits in das neue Dorf Mertavrik etwa zehn Kilometer südöstlich auf der benachbarten Nelson-Insel. Andere warten auf günstigere Wetterbedingungen.

    Forschungen ergaben, dass die Siedlung Newtok zum Jahr 2027 unter den Fluten der Flüsse Ninglik and Newtok vollständig verschwinden wird.

    am/

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    Tags:
    National Geographic, Untergang, Klimaerwärmung, Dorf, Alaska, USA