10:51 15 November 2019
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    Wurden deutsche „radioaktive Abfälle“ in Russland entsorgt? Rosatom spricht von „Desinformation”

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    Das Tochterunternehmen des russischen Atomenergiekonzerns Rosatom, Tenex, hat am Mittwoch einen Bericht der Umweltorganisation Greenpeace über angebliche Einfuhren radioaktiver Abfälle aus Deutschland nach Russland als „Desinformation” zurückgewiesen.

    Greenpeace hatte zuvor kritisiert, dass der europäische Atomkonzern Urenco abgereichertes Uranhexafluorid aus Gronau als Abfallprodukt aus der Urananreicherung nach Russland für die weitere Anwendung bei Rosatom exportiert hat.

    Die Umweltorganisation stellte dabei fest, dass die importierten Stoffe angeblich radioaktiv und giftig seien und in solchen Mengen in Russland entsorgt werden, die gar nicht verarbeitet werden können.

    „Die Statements von Greenpeace über den Import radioaktiver Abfälle aus Deutschland entsprechen absolut nicht der Realität und stellen eine Desinformation dar. Von einer Einfuhr radioaktiver Abfälle nach Russland kann keine Rede sein“, heißt es in der Erklärung von Tenex.

    Das Unternehmen präzisierte stattdessen, das abgereicherte Uran werde zur Verarbeitung in russische Anreicherungsanlagen importiert und dann in Form eines Produkts aus angereichertem Uran zurück ins Ausland exportiert.

    jeg/sb/sna

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    Tags:
    Greenpeace, Abfälle, Uran, Deutschland, Russland