03:25 15 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    AKK wirft Türkei Annexion in Syrien vor, Weiter Unruhen in Chile, Kein Zugverkehr nach Barcelona

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    Nachrichtenüberblick: AKK wirft Türkei Annexion in Syrien vor; Weiter Unruhen in Chile; US-Republikaner stören Anhörung zu Ukraine-Affäre; Ermittlungen nach Leichenfund in England; Kein Zugverkehr nach Barcelona

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    AKK wirft Türkei Annexion in Syrien vor

    Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer hat der Türkei vorgeworfen, Teile Syriens völkerrechtswidrig annektiert zu haben. Dort seien Menschen vertrieben worden, sagte Kramp-Karrenbauer bei einem Truppenbesuch in Erfurt. Ihre Äußerungen stießen auf Kritik. Der FDP-Außenpolitiker Lambsdorff warf Kramp-Karrenbauer vor, falsche Informationen zu verbreiten. Es mache betroffen, dass die Ministerin öffentlich die eigene Inkompetenz zeige. Die Türkei hat nach Ansicht des FDP-Politikers bisher nicht erkennen lassen, dass sie die Kurdengebiete dauerhaft einnehmen wolle.

    Weiter Unruhen in Chile

    Die Spannungen in Chile halten an. Trotz von der Regierung angekündigter Sozialreformen zugunsten ärmerer Bevölkerungsschichten. Hunderttausende Demonstranten nahmen am Abend an Kundgebungen in Santiago de Chile, Antofagasta, Valparaíso, Punta Arenas und anderen Städten teil. Auf dem zentralen Ñuñoa-Platz in der Hauptstadt Santiago weigerten sich Demonstranten, nach Beginn der Ausgangssperre den Platz zu verlassen und wurden von der Polizei mit Tränengas auseinandergetrieben.

    US-Republikaner stören Anhörung zu Ukraine-Affäre

    Gut zwei Dutzend republikanische US-Abgeordnete haben mit lautstarkem Protest die Anhörung einer hochrangigen Mitarbeiterin des Verteidigungsministeriums in der Ukraine-Affäre gestört. Die Parlamentarier drangen US-Medienberichten zufolge in einen Sitzungsraum ein, in dem die für Ukrainepolitik zuständige Laura Cooper vor dem Geheimdienstausschuss aussagen sollte. Die Politiker protestierten dagegen, dass die Sitzung hinter verschlossenen Türen stattfinden sollte. Die Anhörung im Zuge der Vorermittlungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump konnte erst nach einer fünfstündigen Verzögerung fortgesetzt werden.

    Ermittlungen nach Leichenfund in England

    Nach dem grausigen Fund von 39 Leichen in einem Lastwagenanhänger nahe London gehen die Ermittler weiter vielen offenen Fragen nach. Die Umstände deuteten auch in der Nacht stark darauf hin, dass es sich bei den noch nicht identifizierten Toten um ins Land geschleuste Migranten handelt. Offiziell bestätigt ist das bislang aber ebenso wenig wie die Todesursache. Unklar ist auch, ob der unter Mordverdacht festgenommene Lastwagen-Fahrer überhaupt wusste, dass die Menschen in dem Anhänger waren.

    Kein Zugverkehr nach Barcelona

    Nachdem Überschwemmungen die Gleise der Hochgeschwindigkeitszüge von Frankreich nach Barcelona beschädigt haben, ist der Verkehr auf der Strecke vorerst eingestellt worden. Auch zwischen den südfranzösischen Städten Montpellier und Toulouse verkehrten keine Züge, teilte die französische Staatsbahn SNCF mit. Demnach waren die Zuggleise südlich von Montpellier weggespült worden. Der Verkehr dort sei zunächst bis zum 4. November eingestellt.

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    Tags:
    Barcelona, Zugverkehr, Spanien, Syrien, Annegret Kramp-Karrenbauer, England, Ukraine, Katalonien, Chile, Türkei