13:00 20 November 2019
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    Interne Überwachung bei Google? Mitarbeiter erheben schwere Vorwürfe

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    Google-Mitarbeiter beschuldigen die Konzernleitung, an einem Tool für interne Überwachung zu tüfteln. Darüber berichtet am Donnerstag die Agentur Bloomberg, der das Beschwerdeschreiben vorliegen soll.

    Das Tool meldet demnach automatisch verantwortliche Mitarbeiter, die einen Kalendertermin mit mehr als 10 Räumen oder 100 Teilnehmern erstellt haben. Die wahrscheinlichste Erklärung dafür, so heißt es in dem Schreiben, sei die Absicht der Leitung, sich sofort über Mitarbeiter-Versammlungen zu informieren.

    Ein Google-Vertreter sagte dazu laut Bloomberg:

    „Diese Behauptungen über den Betrieb und den Zweck dieser Erweiterung sind kategorisch falsch. Es geht um eine Pop-Up-Funktion, die die Leute daran erinnert, aufmerksam zu sein, wenn sie automatisch in den Kalendern einen Termin mit einer großen Anzahl von Mitarbeitern hinzufügen wollen.“

    Hintergrund ist laut Google eine Zunahme von Spam im Kalendersystem des Unternehmens. Es werden weder personenbezogene Daten gespeichert, noch mache es die Verwendung von Kalendern problematisch. Im Gegenteil: Das Tool diene dazu, dem System einen Geschwindigkeitsschub zu verleihen, so Google.

    jeg/sb

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    Vorwürfe, Tool, Mitarbeiter, Google