02:21 21 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Johnson schlägt Neuwahl für Dezember vor, Morales gewinnt Bolivien-Wahl, Brände in Südkalifornien

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    Nachrichtenüberblick: Johnson schlägt Neuwahl für Dezember vor; Neuer Höhepunkt von Antisemitismus; Präsident Morales gewinnt Bolivien-Wahl; Atembeschwerden bei Fußballern lösen Notarzteinsatz aus; Brände in Südkalifornien

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

    Johnson schlägt Neuwahl für Dezember vor

    Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat eine Neuwahl für das britische Unterhaus für den 12. Dezember vorgeschlagen. Das sagte er der BBC. Es habe sich gezeigt, dass das Parlament mehr Zeit haben wolle, um die Gesetzgebung für den Brexit zu debattieren. Eine Neuwahl sei der Weg, diese Zeit zu gewähren, sagte Johnson. Ein Sprecher von EU-Ratspräsident Donald Tusk wollte Johnsons Ankündigung nicht kommentieren. Die Regierung braucht eine Zweidrittelmehrheit im Parlament, um eine Neuwahl herbeizuführen. Zu einer Abstimmung im Parlament könnte es am Montag kommen.

    Neuer Höhepunkt von Antisemitismus

    Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sieht einen neuen Höhepunkt des Antisemitismus in Deutschland. Antisemitismus sei in bürgerlichen Kreisen in Deutschland immer vorhanden gewesen. Doch heute äußerten sich die Menschen offener. Die Hemmschwellen seien gesunken, zum Beispiel durch die Verbreitung von Hass und die Verrohung im Internet, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Jeder vierte Deutsche hegt laut einer neuen Studie des Jüdischen Weltkongresses antisemitische Gedanken.

    Präsident Morales gewinnt Bolivien-Wahl

    Boliviens Staatschef Evo Morales hat die Präsidentenwahl nach Angaben der Wahlkommission schon im ersten Durchgang gewonnen. Nach Abschluss der vorläufigen Stimmenauszählung kam Morales auf 47,07 Prozent, sein konservativer Herausforderer Carlos Mesa auf 36,51 Prozent. Der seit 2006 amtierende Präsident steht damit vor seiner vierten Amtszeit, sieht sich aber mit Vorwürfen der Wahlmanipulation konfrontiert.

    Atembeschwerden bei Fußballern lösen Notarzteinsatz aus

    Atembeschwerden bei Hobbyfußballern haben einen Notarzteinsatz ausgelöst - verantwortlich dafür war vermutlich Dünger auf dem Feld neben ihrem Sportplatz. Beim Training der Fußballmannschaft in Neckartailfingen am Neckar hätten 15 Spieler und 2 weitere Personen über Atemwegsreizungen geklagt, teilte ein Polizeisprecher in der Nacht mit. In der Luft habe ein seltsamer Geruch gelegen, der jedoch beim Eintreffen der Feuerwehr schon wieder verschwunden war. Grund für den Geruch und die Beschwerden der Sportler war der Polizei zufolge vermutlich Ammoniakgas, da ein Landwirt zuvor Gülle auf ein nahe gelegenes Feld ausgebracht hatte.

    Brände in Südkalifornien

    Ein schnell um sich greifender Buschbrand hat in dem nordkalifornischen Weinbaugebiet Sonoma County großen Schaden angerichtet. Die Flammen hätten sich auf eine Fläche von mehr als 6470 Hektar ausgebreitet, teilte die Feuerwehr mit. Mindestens 49 Gebäude seien zerstört worden. Bei abflauenden Winden ist es den vielen Hundert Feuerwehrleuten aber gelungen, die Flammen wenigstens zu fünf Prozent einzudämmen. Auch im Süden Kalifornien wüteten mehrere Buschfeuer und schlugen Anwohner in die Flucht.

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    Tags:
    Boris Johnson, Kalifornien, Waldbrände, Fußball, Bolivien, Evo Morales, Brexit, Antisemitismus