19:57 14 November 2019
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    Roskosmos-Raumfahrer Roman Romanenko (Archiv)

    ISS-Alltag: „Wir trinken Tee, da klopft es an der Tür“ – Raumfahrer Romanenko erinnert

    © Sputnik / Dmitri Lowezki/POOL AP
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    Der russische Kosmonaut Roman Romanenko, der insgesamt 333 Tage im All verbrachte, hat sich in einem Interview zu seiner Arbeit an Bord der Internationalen Raumstation ISS geäußert. Ein Vorfall habe ihn mal an die Existenz von Außerirdischen glauben lassen, sagte er.

    „Da sitzen wir eines Abends, trinken Tee und ziehen Bilanz des Arbeitstages. Plötzlich klopft es: einmal, dann noch einmal… Ob Gäste angeflogen sind? Unsere Außenwand ist nur drei Millimeter dick. Und eine Waffe habe nur ich als Kommandant, liegt im Raumschiff unter dem Sitz“, wurde Romanenko von der Website der Tageszeitung „Komsomolskaja Prawda“ zitiert.

    Ihm zufolge wurde die gesamte ISS-Crew hellhörig. Nach einer Kontrolle sei aber nichts Verdächtiges entdeckt worden. „Gott sei Dank, das waren keine Aliens“, berichtete der Raumfahrer.

    Roman Romanenko (48) war 2009 und 2013 an Bord der ISS tätig gewesen. Insgesamt verbrachte er im All 333 Tage, 10 Stunden und 18 Minuten.

    An Bord der ISS, im Außenposten der Menschheit in etwa 400 Kilometer Höhe, arbeiten derzeit die russischen Kosmonauten Alexander Skworzow und Oleg Skripotschka, die US-Astronauten Christina Koch, Jessica Meir und Andrew Morgan sowie der ESA-Astronaut Luca Parmitano aus Italien.

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    Tags:
    Aliens, Erinnerungen, Roman Romanenko, ISS, Russland