22:46 16 November 2019
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    Uhren um eine Stunde auf Winterzeit zurückgestellt

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    In der Nacht zu Sonntag sind die Uhren in Deutschland und den meisten Ländern Europas um eine Stunde von drei auf zwei Uhr zurückgestellt worden. Seitdem gilt wieder die Normalzeit - oft auch Winterzeit genannt.

    Über den Sinn der Umstellung wird seit langem gestritten. Die Europäische Union will sie abschaffen, umstritten ist aber, ob dann ständig die Winter- oder aber die Sommerzeit gelten soll. Die Deutsche Bahn meldete, die Umstellung sei problemlos verlaufe, es sei zu keinen Störungen gekommen.

    Für einen technisch reibungslosen Ablauf der Umstellung sind die Experten der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig zuständig. Sie programmieren einen Zeitsender im hessischen Mainflingen, der das Signal zur Umstellung aussendet.

    Die Umstellung gibt es hierzulande seit 1980, sie ist in allen EU-Mitgliedsstaaten einheitlich geregelt.

    Fast jeder dritte Deutsche hat wegen Zeitumstellung Gesundheitsprobleme

    Zuvor war berichtet worden, dass immer mehr Menschen nach der Zeitumstellung an gesundheitlichen oder psychischen Problemen leiden. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage der bundesweit tätigen deutschen Krankenkasse DAK-Gesundheit hervor. Demnach hat fast jeder dritte Deutsche (29 Prozent) Beschwerden beim Wechsel zur Winterzeit, was einen Höchststand der vergangenen Jahre bedeute, teilte die Krankenkasse mit. Mehr als drei Viertel der Befragten sind der Meinung, die Zeitumstellung sei überflüssig und sollte abgeschafft werden.

    ai/dpa

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    Zeitumstellung, Winterzeit