04:31 15 November 2019
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    Damit sie wie Pandas aussehen: Café in China färbt Hunde – Tierschützer empört – Video

    © AP Photo / Michael Sohn
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    Ein Café in der südchinesischen Stadt Chengdu hat für Empörung unter Tierschützern gesorgt: In dem Laden können Gäste „Chow-Chow“-Hunde streicheln – deren Fell so gefärbt wurde, dass sie aussehen wie Pandabären.

    Ein Video, das gleich mehrere solcher Tiere zeigt, wurde  auf dem chinesischen Mikroblogging-Dienst Sina Weibo veröffentlicht und erntete ordentlich Kritik. Zum Beispiel weist einer der Kommentatoren darauf hin, dass sie zwar sehr süß aussähen, doch die Farbe den Tieren leicht schaden könne. Andere fragen, warum er die Tiere denn überhaupt färbe.

    Der Besitzer beteuert, dass die Farbe aus Japan importiert würde und keine Gefahr für die Gesundheit der Tiere darstelle. Die Färbung koste ihn jedes Mal 1500 chinesische Yuan (rund 190 Euro) pro Tier.

    Peta warnt vor unnützem Färben von Hunden

    Tieraktivisten haben außerdem gewarnt, dass das Färben von Tieren ernsthafte Schäden verursachen kann.

    Vergangenes Jahr machte die Tierschutzorganisation Peta einen Fall öffentlich, bei dem ein Hund schwere Verätzungen erlitten hatte, nachdem sein Fell mit Haarfärbemittel behandelt worden war.

    „Unnatürliche Schönheitsbehandlungen, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden eines Tieres nicht zugutekommen, sollten niemals durchgeführt werden“, zitiert der Sender CNN aus einer Peta-Mitteilung.

    sm/ae

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