22:05 16 November 2019
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    Verhaftung (Symbolbild)

    Mehrfacher Mord an Fachschule geplant: Russlands Geheimdienst FSB nimmt Studenten fest

    © Sputnik / Sicherheitsdienst Russlands
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    Der russische Geheimdienst (FSB) hat am Sonntag einen russischen Staatsbürger festgenommen, der einen Mord an seinen Studienkollegen geplant haben soll. Bei seiner Festnahme wurde eine Pistole gefunden.

    Im Moskauer Umland haben Mitarbeiter des FSB im Rahmen einer gemeinsamen Operation mit dem Innenministerium einen Studenten der Lukhovitskij Betriebsfachschule für Landwirtschaft verhaftet. Dieser soll einen Mord an Lehrern und Studenten der Lehranstalt vorbereitet haben. Nach Angaben der Behörden wurde bei dem jungen Mann eine Waffe gefunden, die einer Pistole Makarow ähnelt.

    Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen Vorbereitung einer Straftat eingeleitet.

    Bekannt ist, dass der junge Mann seit Oktober 2018 die Berufsschule besucht hatte. Seitdem hatte es mehrere Konflikte mit Nachbarn im Studentenwohnheim, Studienkollegen und Lehrern gegeben. Der Student beschloss daraufhin, sie zu töten, und begann eine Suche nach Schusswaffen, Munition und Sprengstoff.

    Der größte Amoklauf in einer russischen Lehranstalt der letzten Jahre hatte sich am 17. Oktober 2018 ereignet. Damals hatte ein Student der polytechnischen Fachschule in Kertsch auf der Halbinsel Krim Feuer aus einer Pistole eröffnet und eine selbst hergestellte Bombe gesprengt. Dabei starben insgesamt 22 Menschen. Nach der Tat nahm sich der junge Mann das Leben.

    mka/gs

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    Tags:
    Strafverfahren, FSB, Amoklauf, Russland