21:46 04 April 2020
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    Südkorea wird laut der Nachrichtenagentur Yonhap unweit der nordkoreanischen Grenze Zäune errichten, um Bewegungen von mit afrikanischer Schweinpest (ASP) infizierten Wildschweinen zu verhindern.

    Demnach sollen die Zäune von der Stadt Paju im Westen des Landes bis zur Stadt Goseong an der östlichen Küste verlegt werden. Medienberichten zufolge geht es um die Errichtung von insgesamt vier Zaunabschnitten je 200 Kilometer.

    Darüber hinaus weiteten demnach südkoreanische Behörden Gebiete aus, wo die Wildschweinjagd gestattet ist. Am Montag startete man darüber hinaus die Operation zur Suche nach Wildschweinkadavern, da diese auch infiziert werden könnten.

    In Südkorea wurden laut Yonhap bereits 15 Wildschweinkadaver mit ASP-Spuren entdeckt, obwohl seit Anfang Oktober in lokalen Schweinfarmen keine neuen Infizierungsfälle unter Hausschweinen registriert worden seien – deren Zahl belief sich bisher auf 14.

    Bislang ist nicht bekannt, wie der Virus nach Südkorea gelangt ist, eventuell könnte dieser aus Nordkorea gekommen sein.

    ASP zunächst in Nordkorea gemeldet

    Im Mai hatte Pjöngjang der Weltorganisation für Tiergesundheit gemeldet, dass in seiner Provinz Jagang ASP ausgebrochen sei.

    ak/ae/

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    Tags:
    Pest, Schutz, Zaun, Wildschweine, Südkorea, Nordkorea