12:36 20 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Gesetz für Neuwahl in England, Deutsche für Nato-Ausschluss der Türkei, Hongkonger Kommunalwahl

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    Nachrichtenüberblick: Gesetz für Neuwahl in England; Deutsche für Ausschluss der Türkei aus der Nato; Aktivist Wong darf bei Kommunalwahl nicht antreten; Polizisten mit Armbrust bedroht; Wieder Erdbeben auf den Philippinen

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Gesetz für Neuwahl in England

    Der britische Premierminister Boris Johnson will heute ein Gesetz für eine vorgezogene Neuwahl am 12. Dezember durchs Unterhaus bringen. Das kündigte die Regierung am Abend an. Mit dem Kniff will Johnson die eigentlich für eine vorgezogene Parlamentswahl notwendige Zustimmung von zwei Dritteln aller Abgeordneten umgehen. An der Hürde war Johnson gestern zum dritten Mal gescheitert. Johnson spekuliert dabei auf die Unterstützung der kleineren Oppositionsparteien.

    Deutsche für Ausschluss der Türkei aus der Nato

    Eine deutliche Mehrheit in Deutschland ist wegen des türkischen Einmarsches in Nordsyrien für einen Ausschluss der Türkei aus der Nato. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der DPA sprachen sich 58 Prozent dafür aus und nur 18 Prozent dagegen. Eine noch größere Mehrheit der Befragten ist für eine härtere Gangart der Bundesregierung gegen die Türkei. 61 Prozent sind für Wirtschaftssanktionen und 69 Prozent für einen kompletten Rüstungsexportstopp.

    Aktivist Wong darf bei Kommunalwahl nicht antreten

    Der Hongkonger Aktivist Joshua Wong darf bei der bevorstehenden Kommunalwahl nicht antreten. Der 22-jährige Anführer der Demokratiebewegung in der chinesischen Sonderverwaltungsregion wurde als Kandidat für die Wahlen im November disqualifiziert, weil er für die Selbstbestimmung Hongkongs eintritt, wie es heute in einer Entscheidung der Behörden hieß.

    Polizisten mit Armbrust bedroht

    Ein 43-Jähriger hat im niedersächsischen Liebenburg im Landkreis Goslar Beamte eines Spezialeinsatzkommandos mit einer Armbrust bedroht. In der Nacht habe der Mann zuvor seine Ehefrau mit einem Messer bedroht und angekündigt, alle Menschen umzubringen, die er sehe, teilte die Polizei mit. Den Beamten gelang es den Angaben zufolge, den 43-Jährigen in seinem Haus unverletzt in Gewahrsam zu nehmen. Laut Polizei wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Weitere Angaben zu dem Fall machte der Sprecher zunächst nicht.

    Wieder Erdbeben auf den Philippinen

    Bei einem Erdbeben im Süden der Philippinen ist heute mindestens ein Mensch getötet worden. Der 15-Jährige wurde in der Stadt Magsaysay in seiner Schule von herabfallenden Trümmern erschlagen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Nach Angaben des Seismologischen Instituts Phivolcs hatte das Beben eine Stärke von 6,6. An zahlreichen Gebäuden entstanden Sachschäden. Erst vor knapp zwei Wochen hatte es in derselben Gegend ein Beben gegeben. Dabei starben sieben Menschen.

    mk/ae/dpa

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    Tags:
    Deutschland, Erdbeben, Armbrust, Türkei, England