04:31 15 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Neuwahl in England, Übergabe von türkisch kontrolliertem Gebiet möglich, Hunderte Koalas verbrannt

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    Nachrichtenüberblick: Neuwahl in England; Übergabe von türkisch kontrolliertem Gebiet möglich; Massaker an Armeniern war Völkermord; CDU-Vorstandsmitglied erwartet CSU-Kanzlerkandidaten; Hunderte Koalas verbrannt

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Neuwahl in England

    Das britische Parlament hat einer Neuwahl am 12. Dezember zugestimmt. Ein entsprechendes Gesetz wurde vom Unterhaus mit deutlicher Mehrheit verabschiedet. Premierminister Boris Johnson will ein neues Parlament wählen lassen, um sein mit Brüssel ausgehandeltes Brexit-Abkommen umzusetzen und Großbritannien schnellstmöglich aus der Europäischen Union zu führen. Seine konservative Regierungspartei hat derzeit aber keine Mehrheit im Unterhaus.

    Übergabe von türkisch kontrolliertem Gebiet möglich

    Ankara hat die Übergabe türkisch kontrollierter Gebiete in Nordsyrien an die Regierung in Damaskus in Aussicht gestellt. Wenn die syrische Regierung in der Lage sei, ihr Territorium zu schützen und Terrororganisationen zu bekämpfen, dann sollten alle Gebiete an Syrien übergeben werden, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu in Genf. Er betonte, dass die Türkei Regionen in Nordsyrien sowohl von der Kurdenmiliz YPG als auch von der Terrormiliz IS gesäubert habe.

    Massaker an Armeniern war Völkermord

    Das US-Repräsentantenhaus hat die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges mit überwältigender Mehrheit als Völkermord anerkannt. Die entsprechende Resolution wurde mit 405 zu 11 Stimmen angenommen. In ihr heißt es, die USA würden den Völkermord an den Armeniern anerkennen und die Tötung von 1,5 Millionen Armeniern durch das Osmanische Reich verurteilen. Die Türkei als Nachfolgerin des Osmanischen Reiches erklärte, die Regierung und das Volk hielten die Resolution für völlig null und nichtig.

    CDU-Vorstandsmitglied erwartet CSU-Kanzlerkandidaten

    Der CDU-Europapolitiker Elmar Brok erwartet, dass die Union einen Kanzlerkandidaten der Schwesterpartei CSU aufstellt. Einiges spreche dafür, dass die Kanzlerkandidatur so geregelt werde wie schon zweimal in der Geschichte der Union, sagte Brok, der auch dem CDU-Bundesvorstand angehört, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Damit könnte die Aufgabe auf den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Markus Söder zukommen. Die historische Schlappe der CDU bei der Landtagswahl in Thüringen hat den Machtkampf und Richtungsstreit in der Partei neu entfacht.

    Hunderte Koalas verbrannt

    In Australien sind vermutlich mehrere Hundert Koalas bei einem Buschfeuer verbrannt. Die Tiere waren auf einem großen Gelände in der Nähe der Stadt Port Macquarie an der Ostküste zu Hause. Nach Angaben von Wildhütern wütet dort seit dem Wochenende ein Feuer, das offenbar durch den Einschlag eines Blitzes ausgelöst wurde. Trotz eines Großeinsatzes der Feuerwehr war der Brand auch heute noch nicht unter Kontrolle. Deshalb konnte bislang niemand zum Lebensraum der Koalas vordringen.

    mk/ae/dpa

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    Tags:
    Syrien, Türkei, England