19:28 14 November 2019
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    Gegen Zwangsfütterung: New York verbietet Verkauf von „Foie Gras“-Lebern

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    Der Stadtrat von New York hat einen Gesetzentwurf gebilligt, der den Verkauf von Stopfleber aus Gänsen oder Enten, die in 1000 Restaurants der Millionenmetropole angeboten wird, ab 2022 verbietet. Darüber schreibt die Zeitung „The New York Times“ am Donnerstag.

    Demnach stimmten 46 Mitglieder des Stadtrates für das Dokument. Weitere sechs votierten dagegen.

    Wie aus dem Dokument folgt, „darf keine Einzelhandelseinrichtung oder kein Gastronomiebetrieb Erzeugnisse von Zwangsfütterung aufbewahren, zum Verkauf anbieten oder verkaufen“.

    Lebensmittel, die Aufkleber „Foie Gras“ hätten oder auf der Speisenkarte als „Foie Gras“ stehen würden, würden als Erzeugnisse von Zwangsfütterung eingestuft, bis das Gegenteil bewiesen sei.

    Bei Zuwiderhandlungen drohen Strafen zwischen 500 und 2000 US-Dollar pro Verstoß. Das Gesetz müsse noch von Bürgermeister Bill de Blasio unterzeichnet werden.

    Foie gras

    Foie gras (Französisch für „fette Leber“) ist eine kulinarische Spezialität, die aus der Leber von fünf bis sechs Monate alten Gänsen oder Enten gewonnen wird. Vor der Schlachtung werden die Tiere über mehrere Wochen mit Getreide zwangsgefüttert, bis ihre Lebern völlig verfettet auf ein Vielfaches angeschwollen sind. Die Herstellung von Stopfleber ist in manchen Ländern, darunter auch in Dänemark, Großbritannien und Australien, verboten.

    ns/tm

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    Tags:
    Australien, Großbritannien, Dänemark, Verbot, Gesetzentwurf, Verkauf, Foie gras, The New York Times, USA