22:15 16 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Einigung wegen Grundrente wahrscheinlicher, Warnung vor Gefahr durch IS-Rückkehrer aus Syrien

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    Nachrichtenüberblick: Einigung im Koalitionsstreit um Grundrente wahrscheinlicher; Rücktritt von Staatschef Morales gefordert; Innenpolitiker warnt vor Gefahr durch IS-Rückkehrer aus Syrien; Lastwagen stürzt in Schlucht auf den Philippinen; Sea-Eye lehnt Verhaltenskodex für Seenotretter ab

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

    Einigung wegen Grundrente wahrscheinlicher

    Im Koalitionsstreit um die Einführung einer Grundrente wird eine Einigung wahrscheinlicher. Eine Arbeitsgruppe mit Spitzenpolitikern von Union und SPD beendete nach rund elfstündigen Beratungen in der Nacht ihre Arbeit. Voraussichtlich werde das geplante Projekt an diesem Montag im Koalitionsausschuss bei Kanzlerin Angela Merkel weiterbesprochen, wurde aus Teilnehmerkreisen bekannt. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

    Rücktritt von Staatschef Morales gefordert

    Bei Kundgebungen in La Paz und Santa Cruz de la Sierra in Bolivien haben Demonstranten den Rücktritt von Staatschef Evo Morales und Neuwahlen gefordert. Die Wahl vom 20. Oktober, die nach der offiziellen Auszählung von Morales gewonnen wurde, solle annulliert werden, erklärten die Führer der Kundgebung in La Paz. Die Demonstranten distanzierten sich auch von der Forderung des zweitplatzierten Kandidaten der Präsidentenwahl, Carlos Mesa, der eine Stichwahl mit Morales anstrebt.

    Innenpolitiker warnt vor Gefahr durch IS-Rückkehrer aus Syrien

    Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Stephan Thomae hat die Bundesregierung aufgefordert, sich so schnell wie möglich um den Verbleib der in Nordost-Syrien gefangenen IS-Anhänger aus Deutschland zu kümmern. Die Regierung dürfe sich nicht länger hinter dem Argument verstecken, sie habe aktuell keine konsularische Vertretung in Syrien, schließlich gebe es „faktische Beziehungen” zur lokalen Regierung der Kurden, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die Gefahr einer unkontrollierten und möglicherweise unbemerkten Rückkehr der Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat und ihrer radikalisierten Angehörigen müsse dringend verhindert werden.

    Lastwagen stürzt in Schlucht auf den Philippinen

    Ein Lastwagen ist im Norden der Philippinen in eine Schlucht gestürzt und hat mindestens 19 Menschen in den Tod gerissen. Weitere 22 Personen seien verletzt worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Das Unglück ereignete sich auf einer Bergstraße nahe der Stadt Conner in der Provinz Apayao, rund 360 Kilometer nördlich von Manila. Bei den Opfern handele es sich überwiegend um Landwirte, die auf der Ladefläche des Lasters auf dem Heimweg gewesen seien.

    Sea-Eye lehnt Verhaltenskodex für Seenotretter ab

    Der Vorschlag eines Verhaltenskodex für Seenotretter von Innenminister Horst Seehofer stößt bei der Organisation Sea Eye auf Widerstand. „Wir sehen bei uns kein Fehlverhalten”, sagte Sea-Eye-Sprecher Gorden Isler der Deutschen Presse-Agentur. Schon jetzt gebe es das Seevölkerrecht oder das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen. Deutschland, Frankreich, Italien und Malta hatten sich im September auf eine Übergangslösung zur Verteilung auf dem Mittelmeer geretteter Migranten geeinigt. Diese sollte verhindern, dass die Menschen weiter teils wochenlang auf Rettungsschiffen festsitzen, bevor sie anlegen dürfen.

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