11:52 15 November 2019
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    Lieferung der russischen S-400 an die Türkei (Archiv)

    Russland schließt vorfristig S-400-Lieferung an Türkei ab

    © AP Photo / Turkish Defense Ministry
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    Russland hat die Lieferung der Raketenkomplexe S-400 an die Türkei abgeschlossen. Dies hat der Chef des russischen Rüstungskonzerns Rosoboronkomplex, Alexander Michejew, mitgeteilt.

    Demnach wurden alle S-400-Komplonten vorfristig trotz Sanktionen geliefert.

    „Trotz der Sanktionen haben wir vorfristig die Lieferungen aller Komponenten der S-400-Raketensysteme an die Türkei erfüllt“, sagte er.

    Lieferungen an andere Staaten

    „Trotz harter Konkurrenz konnten wir bereits 2019 die Produktion im Wert von mehr als elf Milliarden US-Dollar an 43 Länder liefern; mehr als 800 Verträge über zukünftige Lieferungen wurden dabei unterzeichnet“, so Michejew.

    Unter anderem teilte er mit, dass der Rüstungskonzern Rosoboronkomplex den ersten gemeinsamen Betrieb zur Herstellung der Sturmgewehre Kalaschnikow der AK-200-Serie in Indien gegründet und eröffnet habe.

    Streit um den Deal

    Insgesamt hat Russland S-400-Systeme im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar in die Türkei geliefert. Der im April 2017 geschlossene Deal führte zu einem Streit zwischen den USA und Ankara. Washington versuchte mit allen Mitteln, die Türkei unter Druck zu setzen, auf den Kauf zu verzichten

    Technische Details

    Das S-400-System gilt als eines der effektivsten Langstreckenflugabwehrsysteme der Welt. Es kann bis zu 300 Ziele zugleich erfassen und sie in einer Entfernung von bis zu 400 Kilometern und auf einer Flughöhe von 27 Kilometern bekämpfen.

    ak/tm

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    Rosoboronexport, Lieferung, Raketenabwehrsystem S-400, Alexander Michejew, Türkei, Russland