20:19 14 November 2019
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    Sperrzone von Tschernobyl (Archiv)

    Sechs „Urban Explorers“ übertreten das Gesetz: Festnahmen in der Sperrzone um Tschernobyl

    © Sputnik / Alexej Wowk
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    Die ukrainische Polizei hat am Freitag sechs Menschen in der Sperrzone des Kernkraftwerks Tschernobyl festgenommen. Dies teilte der Pressedienst der Nationalen Polizei der Ukraine in der Region Kiew mit.

    „Die Angestellten der Polizeidienststelle der Tschernobyl-Zone entdeckten während einer Patrouille in der Sperrzone der Stadt Pripyat eine Gruppe von sechs Männern, die illegal zum Zweck des Extremtourismus eingedrungen waren. Die ‚Touristen‘-Straftäter im Alter von 20 bis 46 Jahren sind alle Einwohner von Kiew."

    Nach Angaben der Agentur wurden gegen die „Urban Explorers“ Anzeigen erstattet, sie werden mit einer Geldstrafe belegt.

    Die Katastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986, als der vierte Reaktor explodierte. Die Gesamtfläche der Verstrahlung in Weißrussland belief sich auf etwa 46,5 Tausend Quadratkilometer (23Prozent der Gesamtfläche). In der Ukraine wurden 50.000 Quadratkilometer in zwölf Regionen verschmutzt. Darüber hinaus waren 19 russische Regionen mit einer Fläche von fast 60.000 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von 2,6 Millionen Menschen von der radioaktiven Kontamination betroffen.

    ek/tm/sna

     

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    Tags:
    Touristen, Katastrophe, Atomkraftwerk Tschernobyl, Tschernobyl