12:53 20 November 2019
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    Sturm am Meer (Symbolbild)

    Rund 100.000 Häuser in Frankreich wegen „Amélie“ ohne Strom

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    Wegen des Herbststurms „Amélie“ hatten am Sonntagmorgen rund 100.000 Häuser im Südwesten Frankreichs eine Zeit lang keine Stromversorgung. Besonders betroffen waren die Départements Pyrénées-Atlantiques, Landes, Gironde und Dordogne. Dies teilte der TV-Sender BFMTV unter Verweis auf den Netzbetreiber Enedis am Sonntag mit.

    Mit heftigem Wind und starkem Regen war der Sturm „Amélie“ in der Nacht zu Sonntag über Frankreichs Atlantikküste hinweggefegt.

    ​Der Wetterdienst warnte am Sonntag noch in zahlreichen Regionen vor heftigem Wind. „Amélie“ sollte im Laufe des Sonntags Richtung Osten ziehen, aber an Stärke verlieren, so der französische Wetterdienst.

    In der Vendée – einem Departement im Westen der Republik – drohen nach wie vor Überflutungen der Küste, Gehsteige und Keller. Gleichzeitig hatten im Departement Charente weitere 5700 Häuser keinen Strom.

    ​Dem TV-Sender zufolge erreichte die Windgeschwindigkeit im Hafen der Stadt Arcachon im Departement Gironde 163 km/h. Wegen des Unwetters fielen in mehreren Regionen Züge aus, Straßen waren gesperrt. Die Menschen wurden dazu aufgerufen, vorsichtig zu sein, nicht auf die Straße zu gehen, keine Wälder zu betreten und keine persönlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

    ek/dpa/sna/sb

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    Unwetter, Wind, Überflutung, Frankreich, Sturm