12:37 20 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Mehr Grenzkontrollen in Deutschland, Wieder Ärger mit Maas, Tote in Südthailand

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    Nachrichtenüberblick: Mehr Grenzkontrollen in Deutschland; Botschafter-Aussage bringt Trump in Bedrängnis; Wieder Ärger mit Maas; Trump und Johnson sprechen über Handelsdeal; Tote in Südthailand

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Mehr Grenzkontrollen in Deutschland

    Bundesinnenminister Seehofer will härter gegen illegale Einreisen und missbräuchliche Asylanträge vorgehen. So kündigte er gegenüber der „Bild“-Zeitung mehr Kontrollen an den deutschen Grenzen bereits ab heute an. Dadurch sollen Personen aufgespürt werden, die trotz Einreiseverbots Asyl in der Bundesrepublik beantragen wollen. Das entsprechende Gerichtsverfahren werde dann in Haft abgeschlossen, sagte der CSU-Politiker. Hintergrund ist der Fall des libanesischen  Clanchefs Miri. Er war im Juli aus Bremen in den Libanon abgeschoben worden. In der vergangenen Woche kehrte er illegal nach Deutschland zurück und beantragte dort Asyl.

    Botschafter-Aussage bringt Trump in Bedrängnis

    US-Präsident Donald Trump gerät durch neue Angaben eines Schlüsselzeugen bei den Untersuchungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren weiter in Bedrängnis. Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus wollen herausfinden, ob Trump Militärhilfe als Druckmittel einsetzte, um die Ukraine zu Ermittlungen zu bringen, die ihm im US-Wahlkampf nutzen könnten. Der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, scheint mit einer in der Nacht veröffentlichten Erklärung eine Antwort auf die Frage geliefert zu haben.

    Wieder Ärger mit Maas

    Heiko Maas sorgt schon wieder für Kopfschütteln. Erst die Attacke auf Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer wegen ihres Syrien-Vorstoßes, nun ein Gastbeitrag zum Mauerfall, in dem er allen möglichen Akteuren für ihren Beitrag zu Wiedervereinigung und Mauerfall dankt. Nur die USA erwähnt er nicht, womit er die Wut der Amerikaner auf sich zieht. Ohne das Zutun des Nato-Partners wäre eine Wiedervereinigung undenkbar gewesen. Jeff Kornblum, der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, kritisiert Maas auch entsprechend: „Ich bin sehr enttäuscht“, sagte er zur „Bild“-Zeitung. Maas bedanke sich bei der halben Welt, aber erwähnt die Verdienste der Amerikaner für Deutschland und die Wiedervereinigung an keiner Stelle. Er habe offensichtlich Angst, irgendetwas Positives über Amerika zu sagen.

    Trump und Johnson sprechen über Handelsdeal

    US-Präsident Donald Trump und der britische Premierminister, Boris Johnson, haben in einem Telefonat über die Handelsbeziehungen beider Länder nach dem bevorstehenden Brexit gesprochen. Beide Seiten hätten ihre Absicht bekräftigt, dem Austritt Großbritanniens aus der EU ein robustes bilaterales Handelsabkommen folgen zu lassen, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Solange das Vereinigte Königreich noch Mitglied der Europäischen Union ist, kann es ein solches Abkommen nicht schließen.

    Tote in Südthailand

    Im Süden Thailands haben Separatisten nach Regierungsangaben ein Dorf angegriffen und mindestens 15 Menschen getötet. Die Angreifer hätten Sicherheitskräfte und Bewohner in dem Dorf in der Provinz Yala attackiert, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums heute.  Die Täter gehörten jenen Gruppierungen an, die den Frieden in den drei südlichen Grenzprovinzen stören. Mit solchen Worten beschreibt Thailands Regierung üblicherweise die muslimischen Aufständischen im Süden des Landes.

    mk/ae/dpa

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    Grenzkontrollen, Heiko Maas, Deutschland