09:00 29 Januar 2020
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    In der britischen Stadt Leeds, Yorkshire, darf eine Frau aufgrund eines richterlichen Beschlusses wieder Sex haben. Das berichtet die Metro.

    Vor acht Jahren hat der Richter Mark Hedley, der sich auf Fragen des Gemeinwohls spezialisiert hat und „entscheidungsunfähigen“ Menschen hilft, eine Angeklagte für geistig behindert befunden. Damit begründete er sein Urteil, die Frau könne ihren Geschlechtsverkehr nicht regulieren und müsse sich vorübergehend enthalten.

    2019 revidierte der Richter sein Urteil von damals und vermerkte, dass die zur Abstinenz verurteilte Frau inzwischen aus einem Rehabilitationszentrum in ein Haus mit täglicher Betreuung gezogen sei. Sie weise Anzeichen „einer erheblichen Besserung“ auf. Daraus schloss der Richter, dass die Frau nun in der Lage sei, bewusste Entscheidungen zu treffen, und erlaubte ihr das Eingehen intimer Beziehungen.

    Hedley betonte, die Frau wolle an ihrer Beziehung arbeiten und sie an den Punkt bringen, welcher ihr früher verwehrt geblieben sei. Sie verdiene einen größeren Entscheidungsraum in Bezug auf den Geschlechtsverkehr. Der Richter fügte aber auch hinzu, dass die Frau nach wie vor Hilfe und Betreuung durch Sozialarbeiter benötige.

    Letztes Jahr macht der Präsident von Uganda, Yoweri Kaguta Museveni, Schlagzeilen mit seinem Vorhaben, auf dem Territorium seines Landes Oralverkehr zu verbieten. Museveni zufolge ist „der Mund zum Essen und nicht für Sex geschaffen“.

    mka/gs

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    Tags:
    Verbot, Sex, Urteil, Großbritannien