10:49 15 November 2019
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    Orenburg. Brücke über dem Fluss Ural, der Europa von Asien trennt (Archiv)

    Massensterben von Fischen im Ural-Fluss – Präsidenten Russlands und Kasachstans erörtern Problem

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    Nach einem Massensterben von Fischen im Fluss Ural hat Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew seinen russischen Kollegen Wladimir Putin auf das Problem aufmerksam gemacht. Sie trafen sich am Donnerstag im sibirischen Omsk kurz vor Beginn der Plenarsitzung des 16. Forums überregionaler Zusammenarbeit Russlands und Kasachstans.

    „Apropos Ural-Fluss. Ich habe heute Präsident Putin über das Problem eingehend informiert. Wladimir Wladimirowitsch zeigte Verständnis“, sagte das kasachische Staatsoberhaupt in der Plenarsitzung.

    Das Massensterben von Fischen im grenzüberschreitenden Fluss Ural wird kasachischen Medienberichten zufolge seit Dezember 2018 registriert. Zum 29. Januar dieses Jahres wurden rund 108 Tonnen tote Fische eingesammelt. Bei Analysen von Wasserproben wurden hohe Konzentrationen von Ammoniak und Chloriden nachgewiesen, hieß es. Eingeleitet wurden zwei Ermittlungsverfahren mit dem Ziel, die Quelle der Verseuchung zu finden.

    Grenzfluss zwischen Europa und Asien

    Der 2428 Kilometer lange Ural-Fluss entspringt im Süden des Uralgebirges in der russischen Teilrepublik Baschkortostan und mündet im Westen Kasachstans, ein sumpfiges Delta bildend, ins Kaspische Meer. Exakt am Ural-Fluss verläuft ein Abschnitt der Grenze zwischen Europa und Asien.

    Informationspartner des 16. russisch-kasachischen Forums ist die Nachrichtenagentur Sputnik.

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    Tags:
    Massensterben, Fische, Ural, Wladimir Putin, Kassym-Schomart Tokajew, Kasachstan, Russland