04:14 18 November 2019
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    Stadion (Symbolbild)

    Baubeginn: Deutsches Architekturbüro plant Arena in Russland

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    Das russische Jekaterinburg bekommt eine neue Multifunktionsarena: Das 15.000 Zuschauer fassende Gebäude entsteht nach Plänen des Düsseldorfer Architekturbüros HPP. Die Grundsteinlegung fand im Rahmen des internationalen Kongresses „100+ Forum Russia“ statt. Ein offizieller Countdown bis zur Fertigstellung 2022 wurde gestartet.

    Im Ural in Jekaterinburg ist der Grundstein für eine neue Multifunktionsarena in Jekaterinburg gelegt worden. Sie entsteht nach Plänen des Düsseldorfer Architekturbüros HPP. Die feierliche Zeremonie zum offiziellen Baubeginn fand bereits Ende Oktober im Rahmen des internationalen Kongresses „100+ Forum Russia“ statt. Dabei handelt es sich um eine der größten Veranstaltungen der Baubranche in Russland.

    Der Bauherr, die Ural Bergbau- und Metallurgie-Holding (UGMK), hatte HPP gemeinsam mit der Stadt im vergangenen Jahr den Zuschlag erteilt. Die UGMK-Arena wird neue Heimstätte der Eishockey-Mannschaft „Awtomobilist Jekaterinburg“ sowie des Frauen-Basketballvereins „UGMK Jekaterinburg“ und entspricht den Standards für das Ausrichten internationaler Wettkämpfe.

    Als Multifunktionsarena konzipiert, wird das Gebäude auch Austragungsort für zahlreiche weitere Sportarten wie Hockey, Basketball, Volleyball, Eiskunstlauf oder Boxkampf sowie für internationale Großveranstaltungen sein. HPP Architekten sind mit den Stufen „Concept“ und „Schematic Design“ für Architektur wie der Innenarchitektur der neuen Arena beauftragt. Nach Abschluss der Gründungsmaßnahmen würde nun pünktlich mit dem Bau des 15.000 Zuschauer fassenden Gebäudes begonnen, so die Pressemitteilung des Architekturbüros.

    Im Beisein des Ministers für Bauwesen der Russischen Föderation, Wladimir Jakuschew, des Gouverners der Region Swerdlowsk Jewgeni Kujwaschew, des Bürgermeisters der Stadt Jekaterinburg Alexander Wysokinskij, des Generaldirektors der „UGMK AG“ Andrej Kosizyn sowie HPP Senior Partner Gerhard G. Feldmeyer wurde neben dem traditionellen Einmauern einer Zeitkapsel ebenfalls ein Countdown bis zur Fertigstellung des Baus am 30.06.2022 gestartet.

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    Tags:
    Architektur, Wirtschaft