06:17 18 November 2019
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    Waldbrände in Australien

    Waldbrände in Australien: Tote und Vermisste gemeldet – Video

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    Bei den schweren Bränden im Osten Australiens sind zwei Menschen ums Leben gekommen, sieben Personen werden vermisst. Dies meldet die Zeitung „Sydney Morning Herald“ unter Berufung auf Gladys Berejiklian, den Premier des australischen Bundesstaates New South Wales, am Samstag.

    Zuvor war berichtet worden, dass in den australischen Bundesstaaten New South Wales und Queensland mehr als 140 Brände wüten. Nach Angaben der Behörden erlitten mehr als 30 Menschen Verletzungen. Mindestens 100 Häuser fielen den Flammen zum Opfer.

    ​Die Feuerwehr von New South Wales meldete 15 Brände der höchsten Warnstufe. In Queensland seien zeitweise sogar mehr als 50 Brände gezählt worden, davon ein halbes Dutzend auf der höchsten Warnstufe. Angefacht wurden die Flammen teils durch Windböen und hohe Temperaturen.

    Nach Behördenangaben musste die wichtigste Autobahn zwischen Sydney und Brisbane, der Pacific Highway, geschlossen werden. Die örtliche Feuerwehr warnte vor „sehr dynamischen, unberechenbaren und gefährlichen Bedingungen“.

    Den Buschfeuern gingen eine ungewöhnlich lange Dürre, starke Winde, eine geringe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturen voraus.

    Australiens Tierwelt gefährdet

    Unter den Buschfeuern leidet die einzigartige Tierwelt Australiens. Tierschützer gehen davon aus, dass im Reservat Lake Inn an der Küste von New South Wales gut die Hälfte der 500 bis 600 dort lebenden Koalas verbrannt ist. Zwei Drittel des Lebensraumes der Beuteltiere wurde Berichten zufolge bereits von den Bränden zerstört.

    Zusammen mit Kängurus gehören Koalas zu den bekanntesten Tieren, die nur in Australien heimisch sind. Die sogenannten Beutelsäuger leben vor allem in Bäumen, wo sie sich kaum bewegen. Im Gegensatz dazu können Kängurus oder auch Hirsche laufen und so einem Feuer entkommen.

    pd/sb/sna/

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    Tags:
    Verletzte, Opfer, Känguruh, Koala, Waldbrand, Australien