22:30 05 Juni 2020
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    Der Professor der Staatlichen Universität Sankt Petersburg, Oleg Sokolow, hat seine Aspirantin Anastassija Eschenko aus Eifersucht getötet und ist bei der Entsorgung ihrer Leiche festgenommen worden, berichten russische Medien übereinstimmend. Die Brutalität seines Vorgehens nach dem Mord erschüttert die russische Kulturmetropole.

    Der 63-jährige Dozent habe die Frau während eines Streits am 7. November erschossen. Danach fing er an, ihre Leiche zu zerlegen, um sie loszuwerden. Ihm zufolge warf er zunächst die Tasche mit den Beinen der getöteten Frau in den St. Petersburger Fluss Moika. In dem Moment, als Sokolow versuchte, die Arme der Frau an derselben Stelle zu versenken, fiel er unter Alkoholeinfluss ins Wasser und wurde nach der Rettung festgenommen.

    Der Mann habe die Tat gestanden: Er sei in einer Beziehung mit seiner ehemaligen Studentin gewesen und habe sie nach einem Streit aus Eifersucht getötet. Nach der Entsorgung der Leiche soll er geplant haben, Selbstmord zu begehen.

    In der Wohnung des Historikers haben die Polizeibeamten die Leiche der ermordeten jungen Frau und ihren abgetrennten Kopf sowie eine Selbstverteidigungspistole im Rucksack gefunden.

    Heute sollen die Taucher auch Müllsäcke mit Eschenkos Beinen in dem Fluss gefunden haben.

    aa/mt

     

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    Tags:
    Mord, Eifersucht, Leiche, Fluss, Polizei, Studentin, Professor, Tötung, Russland