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    Aufgrund eines Warnstreiks beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) ist am Donnerstagmorgen eine leicht abgespeckte Version der „Tagesschau“ gesendet worden. So hat es drei Ausgaben der Nachrichtensendung ohne passende Hintergrundbilder gegeben. Bei der Sendung um neun Uhr sind wieder Hintergrundbilder zu sehen gewesen.

    Am Donnerstagmorgen las die Nachrichtensprecherin Susanne Daubner drei „Tagesschau“-Ausgaben ohne passende Hintergrundbilder vor. Das habe mit dem Streik zu tun, erklärte später ein NDR-Sprecher.

    Die Gewerkschaft Verdi hatte die Mitarbeiter des Senders zu einem 51-stündigen Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand hatte in der Nacht zu Donnerstag begonnen und sollte bis Samstagmorgen dauern. Für den Vormittag war auf dem NDR-Gelände im Hamburger Stadtteil Lokstedt die zentrale Kundgebung geplant. Lars Stubbe, Gewerkschaftssekretär bei Verdi in Hamburg, ging davon aus, dass etwa 400 NDR-Mitarbeiter, auch aus den Redaktionen, dem Aufruf folgen werden.

    Was fordert die Gewerkschaft Verdi

    Verdi fordert für die Beschäftigten sechs Prozent mehr Geld für die nächsten zwölf Monate. Die Gewerkschaft kritisiert, dass die Beschäftigten seit mehr als sechs Monaten in den Verhandlungen hingehalten würden. Zudem liege das Angebot der Arbeitgeber deutlich unter dem richtungsweisenden Abschluss des öffentlichen Dienstes der Länder, der acht Prozent mehr Geld bei einer 33-monatigen Laufzeit festgeschrieben hatte.

    mka/gs

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    Tags:
    Streik, Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, NDR, Tagesschau