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    Ein Verkehrsunfall hat einem Tesla-Besitzer in Österreich unerwartete Kopfschmerzen bereitet: Denn er kann kein Unternehmen finden, das das völlig ausgebrannte Luxus-Auto entsorgen würde. Darüber berichten deutschsprachige Medien.

    Anfang Oktober war der Besitzer des ausgebrannten E-Autos, Dominik Freymuth, nach eigenen Angaben von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gekracht. Kurze Zeit später ging das Auto in Flammen auf. Freimuth konnte sich retten und lag zwei Wochen im Spital.

    Der Grund, warum sich das Wrack des Elekroautos mehr als fünf Wochen nach dem Verkehrsunfall immer noch bei dem Abschleppunternehmen „Greiderer“ in Walchsee (Bundesland Tirol) befinde, sei die 600 Kilogramm schwere Lithium-Batterie des Wagens. Die Suche nach einem fachgerechten Entsorger sei bislang erfolglos geblieben.

    Das Unternehmen Greiderer habe versucht, die Entsorgungsmöglichkeiten der gefährlichen Lithium-Batterie mit dem Unternehmen Tesla zu klären. Es habe sich erwiesen, dass der offizielle Entsorgungspartner in Österreich gar nicht zugelassen wäre, andere heimische Entsorgungsbetriebe hätten dankend abgelehnt.

    Derzeit wisse man – zumindest in Österreich – nicht wie man die gefährlichen Batterien entsorgen könnte. Auch in Deutschland gebe es bis dato bloß zwei Entsorgungsunternehmen, die Lithium-Batterien recyceln.

    In der vergangenen Woche habe Tesla allerdings versprochen, dass ein Experte aus Holland kommen werde, der die Batterie entladen soll.

    asch/ae

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    Tags:
    Batterie, Lithium-Akkus, Lithium, Brand, Verkehrsunfall, Entsorgung, Tesla Model S, Tesla, Tesla, Tirol, Österreich