07:48 06 Dezember 2019
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    Spritze (Symbolbild)

    Schülerin aus Gelsenkirchen soll Spritzen-Attacke erfunden haben

    © Sputnik / Igor Zarmebo (Symbolfoto)
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    Die Spritzen-Attacke auf eine 13-Jährige in Gelsenkirchen hat es offenbar in Wirklichkeit nicht gegeben: Die Polizei geht nun davon aus, dass die Schülerin den Angriff vorgetäuscht hat.

    „Der Gutachter hat bei den Untersuchungen festgestellt, dass sich die 13-Jährige die Verletzungen selbst zugefügt hat“, teilte die Polizei am Freitag mit.

    Aufgrund der neuen Erkenntnisse werde die 13-Jährige derzeit erneut befragt.

    „Nummer Sechs“

    Am Donnerstag hatte die Polizei bekannt gegeben, dass ein Mann in Gelsenkirchen eine 13-Jährige mit einem Messer bedroht und ihr dann eine unbekannte Substanz in den Körper gespritzt habe.

    Bevor er geflüchtet sei, habe er noch „Nummer 6“ zu dem Mädchen gesagt. 

    Nach der Attacke habe das Mädchen an der Wohnungstür eines Anwohners geklingelt und um Hilfe gebeten. Dieser habe die Jugendliche in ein Krankenhaus gebracht.

    Vorgetäuschte Angriffe

    Das ist bereits die zweite Meldung über eine vorgetäuschte Straftat in dieser Woche. Zuvor war bekannt geworden, dass der angeblich rassistisch motivierte Überfall auf einen türkischstämmigen Bundeswehrsoldaten im September in Berlin-Neukölln wohl ebenfalls vorgetäuscht war.

    ta/gs

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