10:51 24 Februar 2020
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    Die Türkei beabsichtigt laut dem Leiter des Sekretariats der Verteidigungsindustrie, Ismail Demir, die von Russland erworbenen S-400-Luftabwehrsysteme trotz der Androhung von US-Sanktionen einzusetzen.

    Nach seinen Worten, sei es unlogisch, S-400 zu kaufen und diese nicht zu nutzen. Russisches Personal werde nicht in ihren Betrieb einbezogen, diese Systeme würden keine Bedrohung für die Nato darstellen, äußerte er gegenüber dem TV-Sender CNN Turk.

    Lieferung der russischen S-400 an die Türkei (Archiv)
    © AP Photo / Turkish Defense Ministry
    Er ergänzte, dass die Türkei anstrebe, die Streitigkeiten mit den Vereinigten Staaten beizulegen, und daher bereit sei, US-amerikanische Patriot-Systeme zu günstigen Konditionen zu erwerben und sie zusammen mit den russischen Luftabwehrsystemen zu verwenden.

    Die Lieferungen der neuesten russischen S-400-Luftabwehrsysteme, die zu einer Krise in Ankaras Beziehungen zu Washington geführt hatten, begannen Mitte Juli. Laut Präsident Recep Tayyip Erdogan werden die S-400 im April nächsten Jahres voll einsatzbereit sein. Die Vereinigten Staaten forderten, den Deal aufzugeben und im Gegenzug Patriot zu übernehmen, wobei sie gedroht hatten, den Verkauf der neuesten F-35-Kämpfer an die Türkei zu verzögern oder gar abzusagen sowie Sanktionen gemäß CAATSA (das Gesetz „Über die Bekämpfung der amerikanischen Gegner durch Sanktionen“) zu verhängen. Ankara weigerte sich, Zugeständnisse zu machen.

    ek/sb/sna

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    Tags:
    Zugeständnisse, US-Raketen Patriot, CAATSA (Countering America's Adversaries Through Sanctions Act), NATO, US-Sanktionen, S-400, Ismail Demir, Türkei