08:37 10 Dezember 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Weiter Gewalt in Hongkong, Deutschland meldet höhere Verteidigungsausgaben, Unwetter in Österreich

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    Nachrichtenüberblick: Weiter Gewalt in Hongkong; Deutschland meldet höhere Verteidigungsausgaben; Schneemassen und Hochwasser in Österreich; Wirtschaft sieht große Hürden für mehr Investitionen in Afrika; Mehrere Tote nach Schüssen in Kalifornien

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

    Weiter Gewalt in Hongkong

    In der Nacht ist in Hongkong es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Mehrere Aktivisten wurden festgenommen. Die Lage in der chinesischen Sonderverwaltungszone war eskaliert, als Demonstranten auf einem Universitätsgelände Brandsätze warfen und Feuer legten. Am Morgen versammelten sich erneut vermummte Aktivisten und bauten Straßensperren. Ein Großaufgebot von Sicherheitskräften ist im Einsatz. Seit gestern wurden nach Angaben der Behörden 38 Menschen verletzt.

    Deutschland meldet höhere Verteidigungsausgaben

    Deutschland wird sich dem Zwei-Prozent-Ziel der Nato bei den Verteidigungsausgaben im kommenden Jahr deutlich annähern. Kurz vor dem nächsten Nato-Gipfel mit US-Präsident Donald Trump wurden dem Bündnis für 2020 Ausgaben in Höhe von 50,25 Milliarden Euro gemeldet, wie die Deutsche Presse-Agentur in Brüssel erfuhr. Dieser Betrag wird schätzungsweise einem Anteil von 1,42 Prozent am Bruttoinlandsprodukt entsprechen. Ziel der Nato-Staaten ist eine Quote von 2,0 Prozent.

    Schneemassen und Hochwasser in Österreich

    Wegen heftiger Schnee- und Regenfälle spitzt sich die Lage in den österreichischen Bundesländern Kärnten und Tirol zu. Einige Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die Einwohner wurden aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Mehrere Gebäude wurden evakuiert. In Osttirol bleiben die Schulen heute wegen der höchsten Lawinen- und Wetterwarnstufe geschlossen. In Kärnten traten darüber hinaus mehrere Seen über die Ufer. Der bei Villach gelegene Faaker See führte am späten Sonntagabend ein Hochwasser, wie es statistisch nur alle 100 Jahre vorkommt.

    Wirtschaft sieht große Hürden für mehr Investitionen in Afrika

    Die deutsche Wirtschaft sieht noch große Hürden für mehr Investitionen in Afrika. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Martin Wansleben, sagte der DPA:

    „Vielfach verhindern hohe Bürokratiehürden, Korruption oder Sicherheitsfragen, dass deutsche Unternehmen den ersten Schritt nach Afrika überhaupt wagen.“

    Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen hätten es schwer, Risiken zu managen und die Finanzierung ihrer Geschäfte zu gestalten. Afrika sei aus Sicht der Wirtschaft aber mehr als nur der ewige Chancenkontinent.

    Mehrere Tote nach Schüssen in Kalifornien

    Mehrere Menschen sind Medienberichten zufolge im US-Staat Kalifornien von einem Unbekannten erschossen worden. Die Schüsse seien in der Nacht (MEZ) in der Stadt Fresno südöstlich von San Francisco gefallen, als eine Familie gerade im Garten ein Footballspiel geschaut habe, berichtete eine Reporterin des Lokalsenders KSEE24 unter Berufung auf die Polizei. Demnach drang der Schütze in den Garten ein und schoss auf die Menschen. Mindestens neun Personen seien von Schüssen getroffen worden. Die genaue Zahl der Toten und die Umstände waren zunächst völlig unklar. Eine Festnahme habe es zunächst nicht gegeben.

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    Tags:
    Schießerei, Kalifornien, Afrika, Schlammlawine, Hochwasser, Österreich, Verteidigungsausgaben, Hongkong, Deutschland